Guillain-Barré-Syndrom nach Impfung gegen SARS-CoV-2: Ein kausaler Zusammenhang ist nicht sicher, das Risiko gering

Im Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Kürzlich berichtete die US-Times von 100 Fällen eines Guillain-Barré-Syndroms im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung des Vakzins von Johnson & Johnson und von Fällen im Zusammenhang mit dem Vakzin von Astrazeneca.

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Zerebrale Sinus- und Venenthrombosen nach Corona-Impfung sind nicht Folge einer globalen Gerinnungsstörung

Eine Studie analysiert Gerinnungsprofile Gesunder nach der ersten Gabe eines Vektor- oder mRNA-Impfstoffs. Die Komplikationen werden wahrscheinlich durch den bereits beschriebenen, seltenen autoimmunologischen Prozess ausgelöst. Eine Therapie mit Immunglobulinen ist wirksam.

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Mann (35) mit Hirnstamm-Ödem nach Atemwegsinfekt

Bei Personen mit Symptomen, die auf eine Hirnstammläsion hinweisen, sollte immer auch eine Anamnese zu abgelaufenen Infektionserkrankungen erfolgen, raten Neurologinnen und Neurologen der Universitätskliniken Essen.

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Okzipitalnerven-Stimulation beim chronischen Cluster-Kopfschmerz

Eine aktuell in „Lancet Neurology“ publizierte Studie zeigt, dass für Patientinnen und Patienten mit medikamentenresistentem chronischem Cluster-Kopfschmerz die Okzipitalnerven-Stimulation (ONS) eine vielversprechende Behandlungsalternative darstellt.

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Journal Club: Neuropsychiatrische Folgen von COVID-19

Dr. Jonathan Roger und Prof. Anthony David vom University College London, die im Feld der Neuropsychiatrie forschen, kommentieren in The Lancet Psychiatry die ersten, groß angelegten Auswertungen über die neuropsychiatrischen Folgen von COVID-19.

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Melatonin lindert Symptome von schmerzhafter diabetischer Neuropathie

Als unterstützende Therapie zu Pregabalin kann Melatonin sowohl Schmerzen als auch Schlaf und die Lebensqualität von Betroffenen verbessern. Das zeigen Daten einer im European Journal of Clinical Pharmacology erschienenen Studie.

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Moderne Liquordiagnostik erlaubt frühe Klassifikation neurologischer Erkrankungen

Eine Arbeitsgruppe aus Münster identifizierte Biomarker-Signaturen im Nervenwasser, die zukünftig zur sicheren Diagnose herangezogen werden können – und eine frühzeitige Einleitung der spezifischen Therapie erlauben.

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Mediterrane Ernährung gegen Gedächtnisverlust und Demenz

Wer sich stärker an Prinzipien der mediterranen Ernährung orientiert, kann möglicherweise sein individuelles Risiko für eine Alzheimer-Demenz senken. Das berichten Forschende um Prof. Dr. Michael Wagner vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Neurology.

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Neurokognitive Defizite nach einer Covid-19-Erkrankung spiegeln ausgedehnte Funktionsstörungen der Hirnrinde wider

Nach einer akuten SARS-CoV-2-Infektion leiden viele Patienten unter fortbestehenden neurologisch-kognitiven Defiziten. Eine Studie konnte nun mit einer speziellen Bildgebungstechnik Korrelate dafür finden.

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Vagusnervstimulation verbessert motorische Erholung nach Schlaganfall

Eine Vagusnervstimulation, kombiniert mit einem Rehaprogramm, stellt eine neue potenzielle Behandlungsoption für Personen mit langfristiger mittelschwerer bis schwerer Armbeeinträchtigung nach ischämischem Schlaganfall dar.

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Dystonie: S1-Leitlinie für Diagnostik und Therapie komplett überarbeitet

Dystonien sind seltene Erkrankungen, die teilweise schwer zu diagnostizieren und zu behandeln sind. Eine strukturierte Vorgehensweise soll die Versorgung Betroffener verbessern.

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DGN analysiert Sinus-Venenthrombosen nach Covid-19-Impfung

Eine aktuelle Studie beschreibt das Auftreten von zerebrovaskulären Ereignissen, insbesondere Sinus- und Hirnvenenthrombosen. Das Ergebnis: Das Risiko ist für Frauen jeden Alters erhöht.

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Weltweit erster Einsatz von neuem System zur Tiefen Hirnstimulation

An dem Uniklinikum Würzburg wurden im März 2021 die weltweit ersten beiden Parkinson-Patienten mit einem neuen Neurostimulatorsystem versorgt. Als Besonderheit können dessen Elektroden nicht nur gezielt die fraglichen Gehirnbereiche stimulieren, sondern auch kontinuierlich Gehirnströme erfassen.

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Rentenschwindler: So tricksen Patienten in der Begutachtung

Manche „Patienten“ fingieren ihre Krankheit um die Frührente zu genießen oder sich endlich ein neues Auto zu kaufen. Wie man ihnen auf die Schliche kommt, erklärte Bernhard Widder auf dem letzten Neurologen-Kongress.

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Zwei neue aussichtsreiche Konzepte zur Therapie bei hochmalignen Hirntumoren

Höhergradige Gliome haben nach wie vor keine gute Prognose. Zwei wegweisende klinische Studien mit unterschiedlichen, innovativen immunologischen Therapiekonzepten wurden kürzlich in hochrangigen Fachzeitschriften publiziert.

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Diabetische Neuropathie: Stimulation des Rückenmarks lindert Schmerzen

Über eine 10-kHz-Rückenmarksstimulation können Patienten mit refraktärer schmerzhafter diabetischer Neuropathie sicher und effektiv behandelt werden. Das zeigen Daten einer aktuellen Studie.

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Lebensverlängernde Gentherapie gegen SMA1

Eine einmalige Gentherapie gegen die Spinale Muskelatrophie Typ 1 (SMA 1) erzielte in einer aktuellen Studie bei Kleinkindern klinisch relevante Ergebnisse. Unter anderem verlängerte sie die Lebenszeit der Kleinkinder, in der keine permanente Beatmungspflicht notwendig war.

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Alzheimer: Antiamyloid-Antikörper verzögert kognitiven Abbau

Der Antiamyloid-Antikörper Donanemab reduzierte in einer Alzheimer-Studie die Bildung von Amyloid-Plaques und verbesserte die neurologischen Scores von Personen mit früher symptomatischer Alzheimer-Erkrankung. Weitere Daten sind jedoch erforderlich.

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Neue neurologische Klassifikation von Schluckstörungen

Dysphagien sind ein häufiges und oftmals unterschätztes Problem bei einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen bzw. Patientengruppen. Eine Videoendoskopie-Studie zu den krankheitsübergreifenden Störungsmustern der Dysphagien stellt eine neue neurologische Klassifikation vor.

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Individualisierte Schmerztherapie

Die Individualisierung der Schmerzmedizin wird oft irrtümlicherweise mit dem Verzicht auf solide Studien assoziiert und die Evidenz als Gefahr für die Freiheit der Therapieentscheidung gesehen. Doch mittlerweile hat sie Eingang in Leitlinien gefunden.

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Smartwatch für präzisere Morbus Parkinson Therapie

Ein tragbares Überwachungssystem könnte künftig die Erfassung klinisch relevanter Informationen im Alltag von Menschen mit Parkinson-Syndrom ermöglichen. Eine Forschungsgruppe entwickelte einen Algorithmus, über den eine Smartwatch Bewegungsstörungen bewertet.

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Epidurale Stimulation des Rückenmarks: Position der Elektrode ist entscheidend

Um die Motorik bei vollständig gelähmten Personen wiederherzustellen, spielt die Position der Stimulationselektrode bei der epiduralen Stimulation des Rückenmarks eine zentrale Rolle. Das zeigen Daten einer US-amerikanischen Studie.

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Kein allgemeines Screening auf asymptomatische Karotis-Stenosen

Eine verengte Halsschlagader erhöht das Risiko für einen Schlaganfall. Dennoch sprechen Präventivmediziner in den USA aus, was auch in Deutschland Konsens ist – kein allgemeines Screening auf asymptomatische Karotis-Stenosen. Das vaskuläre Risiko kann präzise über Lifestyle und einfach zugängliche Laborwerte ermittelt werden.

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Studie spricht für gute Neurorehabilitation nach Schädel-Hirn-Trauma

Eine Studie hat den Krankheitsverlauf von Personen mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT) unter stationären Reha-Maßnahmen beobachtet. Primär komatöse Personen erholten sich meist kurzfristig nach moderatem oder schwerem SHT.

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Lohnt bei Migräne der Verschluss eines offenen Foramen ovale? Metaanalyse liefert weitere Daten

Eine Analyse von 2 randomisierten Studien, die den Verschluss eines offenen oder persistierenden Foramen ovale als Behandlungsstrategie bei Migräne untersuchten, zeigte signifikante Vorteile bei mehreren wichtigen Endpunkten.

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