Kinder unter 10 tragen vermutlich nicht zur Pandemie bei

Die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen soll die SARS-CoV-2-Pandemie eindämmen. Laut einer aktuellen Auswertung aus Baden-Württemberg war die Seroprävalenz bei Kindern aber nicht insgesamt sehr gering, sondern auch 3-mal geringer als bei deren Eltern. Forscher plädieren deshalb dafür, Kitas und Grundschulen zu öffnen.

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Wachstumshormone bei Kindern: Führen sie später zu Herzproblemen?

Die Behandlung mit Wachstumshormonen (HGH) im Kindesalter ist im Vergleich mit Personen ohne HGH-Therapie mit mehr kardialen Ereignissen bei Erwachsenen assoziiert. Das legen Ergebnisse einer großen Kohortenstudie nahe. Das absolute kardiale Risiko ist aber für frühere Patienten trotz allem gering.

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Fallbericht: Überdosierung von Emla®-Creme bei einem Säugling

Bei einem 7 Monate alten Jungen wird eine Zirkumzision durchgeführt. Die Eltern versorgen die Wunde zunächst mit Panthenol, dann mit Emla®-Creme bei jedem Windelwechsel. Nach 2 Tagen entwickelt der Junge eine Zyanose. Die Ursache: eine Methämoglobinämie.

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Bestätigt: Zusätzlicher Sauerstoff bei der Geburt kein Vorteil für den Fetus

Die zusätzliche Gabe von Sauerstoff an Mütter während der Geburt ist unnötig – denn er reduziert das Risiko für eine fetale Hypoxie nicht. Das ist das Ergebnis einer Metaanalyse, die jetzt in JAMA Pediatrics publiziert worden ist.

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Reanimation beim Neugeborenen: Was sagen die neuen Leitlinien?

In den für 2021 geplanten, neuen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Reanimation (ERC) zeichnen sich bei der Wiederbelebung von Säuglingen und Neugeborenen einige Änderungen ab. Manche davon sind durchaus auch umstritten.

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Krebs bei Kindern: Molekulare Super-Verstärker entscheiden über Verlauf von Neuroblastomen

Kindliche Neuroblastome zeigen einen extrem unterschiedlichen Verlauf: Sie können sich spontan zurückbilden oder hochaggressiv in gesundes Gewebe streuen. Molekulare Super-Verstärker schalten dabei die entscheidenden Regelkreise an, die den Tumor in die eine oder andere Richtung lenken, wie eine aktuelle Studie zeigte.

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Prävalenz von SARS-CoV-2-Infektionen genauso hoch wie bei Erwachsenen

Nachdem die Covid-19-Fallzahlen im Herbst stark angestiegen sind, stellt sich die Frage, welchen Beitrag Kinder und Jugendliche zur Infektionsverbreitung leisten. In Österreich wurde an den Schulen jetzt eine große Kohortenstudie zur Feststellung der Prävalenz von SARS-CoV-2-Infektionen durchgeführt.

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Säuglinge und Kleinkinder: Ibuprofen schlägt womöglich Paracetamol

Paracetamol und Ibuprofen sind beides breit eingesetzte Mittel zu Fiebersenkung und Schmerzbekämpfung bei kleinen Kindern unter zwei Jahren. Eine Metaanalyse von Wissenschaftlern aus Neuseeland legt nahe, dass Ibuprofen möglicherweise die bessere Wahl ist.

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Otriven® 0,025 % Nasentropfen: Anwendung bei Kleinkindern unter einem Jahr kontraindiziert

Um eine mögliche Fehlanwendung mit Überdosierung bei Säuglingen unter einem Jahr zu vermeiden, hat der Zulassungsinhaber die Anwendung von Otriven® gegen Schnupfen 0,025 % (Xylometazolin) auf Kleinkinder von ein bis zwei Jahren beschränkt. Die Anwendung bei Säuglingen unter einem Jahr ist zukünftig kontraindiziert.

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Covid-19: Kinder könnten häufiger durch kreuzprotektive Antikörper geschützt sein

Kinder scheinen eine Infektion mit SARS-CoV-2 besonders gut wegzustecken und haben oft nur leichte oder gar keine Symptome. Einer der Gründe dafür könnte sein, dass sie häufiger als Erwachsene Antikörper gegen andere Coronaviren aufweisen, die nur harmlose Erkältungen auslösen.

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3-jähriges Mädchen: Schwerste Enzephalopathie durch Influenza-Viren

Eine Influenza verläuft im Kindesalter meist relativ harmlos mit Fieber und Husten – die häufigsten Komplikationen sind Pneumonie oder Myositis. Eine sehr seltene neurologische Komplikation ist die Influenza-Enzephalopathie, deren Diagnose eine Herausforderung darstellen kann.

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Leitlinien-Update zu Thoraxschmerzen, Synkope, Kawasaki-Syndrom

In einem Online-Symposium gibt Prof. Dr. Sven Dittrich, Universitätsklinikum Erlangen, im Rahmen des DGKJ-Kongresses ein Update zu den Neuerungen dreier Leitlinien mit großem Bezug zur primären Abklärung in pädiatrischen Praxen: Thoraxschmerzen, Synkope und das Kawasaki-Syndrom.

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Trommelschlegelfinger im Kindesalter: Akribisch nach der Ursache fahnden!

Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel deuten immer auf eine schon länger anhaltende Unterversorgung mit Sauerstoff im Gewebe. Nur durch das Erkennen und die Therapie der Grunderkrankung kann den Patienten hier geholfen werden.

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Vertikale Infektionen: Ein Update

CMV, Hepatitis B und SARS-CoV-2: Vertikale Infektionen sind zwar selten, können aber in Ausnahmefällen schwere Folgen für das Kind haben. Der Neonatologe Prof. Dr. Christian Bührer referierte auf dem diesjährigen Kongress der DGKJ e.V. über den aktuellen Wissensstand.

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Kopfschmerzen bei Kindern: Update zu Diagnostik und Therapie

Migräne und andere Kopfschmerz-Erkrankungen im Kindesalter können eine Herausforderung für behandelnde Ärzte sein. Auf dem diesjährigen Online-Kongress der DGKJ gab PD Dr. med. Friedrich Ebinger ein Update zu Diagnostik und Therapie.

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Neu ab Oktober: Ersatzverfahren bei Kindern ohne eGK

Ab 1. Oktober ist bei Kindern, bei denen bis zum vollendeten dritten Lebensmonat noch keine eigene elektronische Gesundheitskarte vorliegt, das Ersatzverfahren anzuwenden.

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Kinder: Vergleich der klinischen Symptome von Influenza und Covid-19

„Nicht viel schlimmer als eine Grippe“ – bei Kindern könnte das sogar stimmen, wie eine US-amerikanische Studie zum Vergleich von Covid-19 und saisonaler Influenza gezeigt hat. Die bedeutet aber nicht, die Covid-19-Prävention in dieser Altersgruppe zu vernachlässigen, sondern sie auf die Influenza auszudehnen.

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Post-Covid-Syndrom schädigt Kinderherzen schwer

Das Multisystemische Entzündungssyndrom (MIS-C) kann bei Kindern auch nach asymptomatischen Verläufen einer Covid-19-Infektion auftreten und zu schweren Herzschädigungen führen, so das Ergebnis einer aktuellen Literaturanalyse.

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Erste RSV-Infektion: Einmalige Nirvesimab-Injektion schützt Frühgeborene

Respiratorische Synthical Viren (RSV), einer der häufigsten Erreger kindlicher Atemwegsinfektionen, können vor allem für Frühgeborene gefährlich werden. Eine einmalige Injektion des neuen monoklonalen Antikörpers Nirvesimab bietet offensichtlich Schutz über eine ganze Saison.

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Wenn Covid-19 auch für Kinder gefährlich wird

Kinder und junge Erwachsene machen weltweit nur 1-2 % der Covid-19-Patienten aus und meist weisen sie nur leichte Symptome auf. Trotzdem gibt es auch bei Kindern schwere Verläufe, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen und einige entwickeln ein multisystemisches inflammatorisches Syndrom.

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Corona-Pandemie: Verspätete Diagnose von Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen

Während der ersten zwei Monate der Corona-Pandemie in Deutschland ist Diabetes Typ I bei Kindern und Jugendlichen offenbar vielfach erst mit deutlicher Verzögerung diagnostiziert worden – mit zum Teil lebensbedrohlichen Folgen.

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STIKO: Neue Empfehlung zur Sechsfachimpfung von Säuglingen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung für die Sechsfachimpfung im Säuglingsalter aktualisiert und empfiehlt das reduzierte „2+1-Impfschema“. Dieses sieht – bei vergleichbarem Impfschutz – für die Grundimmunisierung von Säuglingen eine Impfstoffdosis weniger vor als beim bisherigen 3+1 Schema.

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Fingerkuppenverletzungen können bei Kindern auf Missbrauch hinweisen

Verletzungen der Fingerkuppe sind bei Kindern meist auf Unfälle wie Einklemmen in der Tür zurückzuführen. Weshalb Pädiater dennoch hellhörig werden sollten, lesen Sie hier.

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Kinder und SARS-CoV-2: Welche Rolle spielen sie bei der Übertragung?

Nach dem Lockdown öffnen bundesweit allmählich die Schulen und Kindertagesstätten nach und nach ihre Pforten. Doch Wissenschaftler warnen: Kinder könnten genauso infektiös sein wie Erwachsene. Was ist dran an dieser Theorie?

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Covid-19-Infektion als Auslöser von Kawasaki-Syndrom

Immer häufiger zeigen sich im klinischen Alltag bisher unbekannte Präsentationen von Covid-19. US-amerikanische Pädiater berichten jetzt von einem sechs Monate alten Mädchen, das an einem klassischen Kawasaki-Syndrom erkrankt war und positiv auf Covid-19 getestet wurde.

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