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Muskelkrämpfe: Was hilft wirklich?


Die Ursachen für Muskelkrämpfe scheinen im neurogenen Bereich zu liegen. Oft ist gar nicht der Muskel selbst das Problem, sondern die neurogene Ansteuerung.
Dr. med. Patric Behr, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Infobox für die Praxis: Dehnübungen bei Muskelkrämpfen
Der wichtigste biomechanische Grundsatz bei einem akuten Krampf lautet: Den betroffenen Muskel statisch dehnen und/oder den direkten Gegenspieler (Antagonisten) aktiv anspannen. Für die Prophylaxe sollten diese Übungen, insbesondere bei nächtlichen Beschwerden, mehrmals täglich in den Alltag integriert werden. Dr. Behr empfiehlt, die Übungen mit Hilfe eines Partners oder einer Partnerin (falls vorhanden) durchzuführen.
Wadenmuskulatur (Gastrocnemius und Soleus)
Hintere Oberschenkelmuskulatur (Hamstrings)
Vordere Oberschenkelmuskulatur (Quadrizeps)
Fußgewölbe und Zehen
Ein häufiges und oft frustrierendes Problem: Muskelkrämpfe. Während der Leidensdruck der Patientinnen und Patienten hoch ist, sind die therapeutischen Optionen bei idiopathischen Crampi begrenzt. Wir haben mit Dr. Patric Behr, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Sportmediziner, über evidenzbasierte Diagnostik und Therapie gesprochen.

Die statische Dehnung des betroffenen Muskels oder die Anspannung des Antagonisten hat bei akuten Muskelkrämpfen die höchste Evidenz.
© Getty Images / W Prasongsin Stulio
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