Mineralisierungsstörung

Chronische Inflammation scheint bei MIH keine wesentliche Rolle zu spielen

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation ist ein relativ häufige Mineralisierungsstörung der bleibenden Zähne mit weitgehend unbekannter Ätiologie. Eine australische Arbeitsgruppe hat jetzt untersucht, welchen Einfluss eine systemische Inflammation in der frühen Kindheit auf die Prävalenz dieser Zahnerkrankung hat.

20.08.2026Lesedauer: ca. 2 MinutenAutorin: Maria Weiß
Behandlung Backenzahn

Zahnärztliche Behandlung (Symbolbild): Die genaue Entstehung von „Kreidezähnen" ist bis heute nicht geklärt.

© Dreamstime.com | Zayacskz

Weltweit sind rund 15 % der Bevölkerung von einer MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation; englisch Molar incisor hypominerlisation) betroffen. Die umgangssprachlich auch „Kreidezähne“ genannten betroffenen Zähne weisen in unterschiedlichem Ausmaß Schmelzdefekte auf, was die Entstehung von Karies und den Verlust von Zahnsubstanz fördert und zu einem frühzeitigen Zahnverlust beitragen kann. Weitere Hinweise auf die Erkrankung können eine besondere Schmerzempfindlichkeit der Zähne, die Unwirksamkeit von Lokalanästhetika und eine ungewöhnlich hohe Zahl von zahnärztlichen Behandlungen schon im Kindesalter sein.

Pathogenese ungeklärt

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