„Unbestritten gibt es keinen schnelleren Weg sich ein gutes Brettgefühl anzueignen, wie auf der stehenden Welle auf dem Fluss oder in einem Becken. Am Meer würde jeder Sportler sehr viele Jahre für den gleichen Fortschritt brauchen“, sagt Dr. med. Markus Knöringer. Der Facharzt für Neurochirurgie und Spezialist für die Wirbelsäule und Sportmedizin referiert zum Thema auf dem 41.Jahreskongress der GOTS vom 11. bis 13. Juni in Osnabrück.
Selbst in dieser Sportart aktiv, kennt Knöringer die Risiken und Verletzungen der Athleten sehr gut. „Aus sportmedizinischer Sicht ähneln sich die Verletzungen beim Surfen im Meer, Fluss und im Surfpool. Generell sind das eigene Brett und der Untergrund die Hauptgefahren“, so der GOTS-Experte. Bei der Auswertung von Stürzen zeigte sich, dass Surfer und Brett meist nur wenige Zentimeter aneinander vorbeischrammen. Kommt es zu einem Kontakt, ist das Risiko für eine ernsthafte Verletzung durch die spitze Nose des Boards, sehr harten Kanten und vor allem durch scharfe, steife Finnen recht hoch.