Nicht jedes PVS hält, was es verspricht: reibungslose Prozesse im Praxisalltag für Ärztinnen, Ärzte und MFA. Eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) 2025 ergab, dass sogar jedes zweite PVS-System von den Anwendern nicht weiterempfohlen würde. Und jede dritte Arztpraxis in Deutschland möchte ihr Praxisverwaltungssystem sogar wechseln.
Die Gründe dafür liegen in den häufigen Problemen von PVS, mit denen Praxisteams zu kämpfen haben.
- 82 Prozent geben an, dass beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte wiederholt Schwierigkeiten auftreten.
- In über 80 Prozent der Praxen kommt es regelmäßig zu Störungen beim Aufbau der Verbindung zwischen dem Konnektor und der Telematikinfrastruktur (TI).
- Über 70 Prozent beklagen regelmäßige Probleme beim Ausstellen von eRezepten.
CGM unter den Verlierern
Das Zi hat Mitte 2025 insgesamt mehr als 95.000 Praxisinhaberinnen und -inhaber zur Umfrage eingeladen. Insgesamt wurden 32 PVS (mit einem Marktanteil von insgesamt 77,4 Prozent) in die Analyse einbezogen, da für sie mindestens 6 Bewertungen unterschiedlicher Arztpraxen vorlagen. Hier können Sie die
Ergebnisse der Zi-Umfrage einsehen.
Die höchste Weiterempfehlungsrate (in absteigender Reihenfolge) gab es darin für:
- Praxis-Programm (MediSoftware Computersysteme für Ärzte)
- Tomedo (Zollsoft)
- DURIA
- T2med
- PegaMed (PEGA Elektronik)
Kein Zufall ist sicherlich, dass sich diese 5 PVS auch im Ranking der Benutzerfreundlichkeit weit oben stehen. Als besonders nutzerfreundlich gelten:
- T2med
- InterARZT (InterData Praxiscomputer)
- Praxis-Programm (MediSoftware Computersysteme für Ärzte)
- DURIA
- PegaMed (PEGA Elektronik)
- Tomedo (Zollsoft)
- SMARTY (New Media Company)
- Arztpraxis Wiegand (APW-Wiegand - Med. Software Entwicklung und Vertrieb)
- PsychoDat (ergosoft)