Katarakt-OP
Gründe für die Implantation einer zweiten IOL
Bei der Katarakt-OP wird standardmäßig „nur“ eine intraokulare Kunstlinsen (IOL) implantiert. Welchen zusätzlichen Nutzen bietet eine zweite, sogenannte additive Intraokularlinse? Erfahren Sie mehr über Indikationen, spezielle Linsen-Designs sowie klinische Ergebnisse.

Katarakt-OP: Anstatt einer intraokularen Kunstlinse (IOL) können auch zwei Linsen implantiert werden.
© Getty Images | Bill Oxford
Nachdem bei einer Katarakt-OP (Grauer Star Operation) die körpereigene, getrübte Linse entfernt wurde, wird diese standardmäßig durch eine klare, intraokulare Kunstlinse (IOL) ersetzt. Die Implantation erfolgt in den Kapselsack, also genau dorthin, wo sich ursprünglich die natürliche Linse befand.
Spezielle IOL-Designs ermöglichen seit einiger Zeit die Implantation einer zweiten Kunstlinse unmittelbar vor den Kapselsack. Solche additiven Intraokularlinsen können sowohl sphärische als auch astigmatische Refraktionsfehler ausgleichen und sind ebenfalls als multifokale Linsen (mehrere Brennpunkte) oder EDOF-Linsen (erweiterte Tiefenschärfe) zur Presbyopie-Korrektur verfügbar.
Welchen therapeutischen Mehrwert bietet die Implantation von zwei Intraokularlinsen? Eine aktuelle Publikation aus der Universitäts-Augenklinik Frankfurt informiert über additive Intraokularlinsen, mögliche Indikationen, ihr spezielles Design sowie klinische Ergebnisse.1
Welchen therapeutischen Mehrwert bietet die Implantation von zwei Intraokularlinsen? Eine aktuelle Publikation aus der Universitäts-Augenklinik Frankfurt informiert über additive Intraokularlinsen, mögliche Indikationen, ihr spezielles Design sowie klinische Ergebnisse.1
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