Kolumne
Neue Medikamente in der Onkologie: Chancen und Herausforderungen
Das Jahr 2026 bringt uns in der Onkologie faszinierende, teils revolutionäre neue Wirkstoffe. Doch während unsere therapeutischen Waffen auf molekularer Ebene immer präziser werden, offenbart sich im klinischen Alltag eine gefährliche Schere: Wir haben medizinische Innovationen, die das Fortschreiten einer Erkrankung verzögern und teilweise das Leben verlängern können, aber ein Gesundheitssystem, das uns zunehmend die Zeit raubt, diese unseren Patienten vernünftig zu erklären.

Inhaltsverzeichnis
Revolution im Blut – und im Gespräch
Der absolute Innovationstreiber bleibt das Mammakarzinom, nicht zuletzt, weil es hier den größten Markt gibt und es auch in meiner täglichen Arbeit in der Reha die häufigste Diagnose ist. Neben dem bereits etablierten Elacestrant stehen uns nun mit Camizestrant und Imlunestrant zwei weitere orale SERDs für Patientinnen mit ESR1-Mutation zur Verfügung.
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