Kolumne

Neue Medikamente in der Onkologie: Chancen und Herausforderungen

Das Jahr 2026 bringt uns in der Onkologie faszinierende, teils revolutionäre neue Wirkstoffe. Doch während unsere therapeutischen Waffen auf molekularer Ebene immer präziser werden, offenbart sich im klinischen Alltag eine gefährliche Schere: Wir haben medizinische Innovationen, die das Fortschreiten einer Erkrankung verzögern und teilweise das Leben verlängern können, aber ein Gesundheitssystem, das uns zunehmend die Zeit raubt, diese unseren Patienten vernünftig zu erklären.

21.09.2026Lesedauer: ca. 4 MinutenAutor: Harald Müller-Huesmann
OnkoLage

Inhaltsverzeichnis

Revolution im Blut – und im Gespräch

Der absolute Innovationstreiber bleibt das Mammakarzinom, nicht zuletzt, weil es hier den größten Markt gibt und es auch in meiner täglichen Arbeit in der Reha die häufigste Diagnose ist. Neben dem bereits etablierten Elacestrant stehen uns nun mit Camizestrant und Imlunestrant zwei weitere orale SERDs  für Patientinnen mit ESR1-Mutation zur Verfügung. 
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Harald Müller-Huesmann
Autor
Harald Müller-Huesmann ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie Palliativmediziner.

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