Aphasie
Automatisierte Sprachanalyse für die Diagnostik der primär progressiven Aphasie
Eine einfache Bildbeschreibung von weniger als 2 Minuten könnte künftig einen wichtigen Beitrag zur Diagnostik der primär progressiven Aphasie leisten. Forschende aus den USA haben hierzu vielversprechende Daten veröffentlicht.

Machine-learning könnte einen Teil der diagnostischen Arbeit bei Menschen mit primär progressiver Aphasie in Zukunft erleichtern.
© Getty Images | BlackJack3D
Primär progressive Aphasie (PPA) kann ein Symptom verschiedener Erkrankungen sein. Je nachdem, welcher Sprachbereich betroffen ist, etwa Semantik, Grammatik oder Wortverständnis, ergeben sich wichtige Hinweise für Diagnostik und Behandlung. Die Differenzierung stellt jedoch im klinischen Alltag häufig eine Herausforderung dar. Eine kürzlich im Fachjournal JAMA Neurology veröffentlichte Querschnittsstudie untersuchte den Einsatz automatisierter Sprachanalysen zur Unterscheidung zwischen nicht-flüssiger/agammatischer, semantischer und logopenischer PPA.1
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