Alopecia areata

Neue Studiendaten zur Therapie von kreisrundem Haarausfall

Neue Hoffnung bei schwerer Alopecia areata: Zwei parallele Phase-III-Studien zeigen, dass der JAK-Inhibitor Upadacitinib bei Erwachsenen und Jugendlichen wirksam sein kann. Die Ergebnisse liefern wichtige Evidenz für die Behandlung dieser psychisch belastenden Erkrankung.

09.09.2026Dr. nat. med. Mandy Hector
Neuer Wind in der Therapie von kreisrundem Haarausfall

JAK-Inhibitoren sind eine wichtige Säule in der Behandlung der Alopecia areata.

© Getty Images | Viktoriya Skorikova

Alopecia areata ist eine Autoimmunerkrankung, die für viele Betroffene mit einer erheblichen psychischen Belastung verbunden ist. Zur Behandlung stehen derzeit neben topischen Therapien vor allem immunsuppressive Januskinase-(JAK-)Inhibitoren wie Baricitinib und Ritlecitinib zur Verfügung. Mit Upadacitinib eröffnet sich nun eine weitere Therapieoption. Der Wirkstoff hemmt bevorzugt JAK1 und weist eine geringere Aktivität gegenüber JAK2, JAK3 und Tyrosinkinase 2 auf. 
Aktuelle Daten aus 2 parallelen, randomisierten Phase-III-Studien bei Jugendlichen und Erwachsenen mit schwerer Alopecia areata wurden nun im JAMA Dermatology veröffentlicht und liefern vielversprechende Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit des JAK-Inhibitors.1

Diese Inhalte werden präsentiert von

coliquio Logo bunt
Zurück zum Seitenanfang