Alopecia areata
Neue Studiendaten zur Therapie von kreisrundem Haarausfall
Neue Hoffnung bei schwerer Alopecia areata: Zwei parallele Phase-III-Studien zeigen, dass der JAK-Inhibitor Upadacitinib bei Erwachsenen und Jugendlichen wirksam sein kann. Die Ergebnisse liefern wichtige Evidenz für die Behandlung dieser psychisch belastenden Erkrankung.

JAK-Inhibitoren sind eine wichtige Säule in der Behandlung der Alopecia areata.
© Getty Images | Viktoriya Skorikova
Alopecia areata ist eine Autoimmunerkrankung, die für viele Betroffene mit einer erheblichen psychischen Belastung verbunden ist. Zur Behandlung stehen derzeit neben topischen Therapien vor allem immunsuppressive Januskinase-(JAK-)Inhibitoren wie Baricitinib und Ritlecitinib zur Verfügung. Mit Upadacitinib eröffnet sich nun eine weitere Therapieoption. Der Wirkstoff hemmt bevorzugt JAK1 und weist eine geringere Aktivität gegenüber JAK2, JAK3 und Tyrosinkinase 2 auf.
Aktuelle Daten aus 2 parallelen, randomisierten Phase-III-Studien bei Jugendlichen und Erwachsenen mit schwerer Alopecia areata wurden nun im JAMA Dermatology veröffentlicht und liefern vielversprechende Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit des JAK-Inhibitors.1
Diese Inhalte werden präsentiert von