Chronische Nierenerkrankungen
Welcher Urinmarker sagt das Risiko für Nierenversagen und Herzinfarkt besser vorher?
Albumin-Kreatinin-Quotient und Protein-Kreatinin-Quotient sind fest in der Diagnostik chronischer Nierenerkrankungen verankert. Eine umfangreiche Metaanalyse hat nun untersucht, welcher Marker die prognostische Einschätzung tatsächlich verbessert.
26.08.2026Lesedauer: ca. 3 MinutenAutor: Dr. Philippe Tellier

Urinproben fallen in der Praxis täglich an. Für die Prognose von Menschen mit CKD sind jedoch nicht alle Marker gleich aussagekräftig.
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Chronische Nierenerkrankungen erhöhen nicht nur das Risiko für ein terminales Nierenversagen, sondern gehen auch mit einer deutlich erhöhten kardiovaskulären Sterblichkeit einher. Eine möglichst präzise Risikostratifizierung ist deshalb extrem wichtig.
Im klinischen Alltag kommen dafür vor allem 2 Urinmarker zum Einsatz: der Albumin-Kreatinin-Quotient im Urin (ACRU) und der Protein-Kreatinin-Quotient (PCRU). Beide Verfahren werden in Leitlinien empfohlen – doch welcher Marker erlaubt die zuverlässigere Prognoseabschätzung?