Akute Nierenschäden nach Herz-OP

Schützen SGLT2-Hemmer perioperativ vor akuten Nierenschäden?

SGLT2-Hemmer können die Progression einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) verlangsamen. Die niederländische MERCURI-2-Studie hat nun untersucht, ob der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin auch die Inzidenz akuter Nierenschädigungen (AKI) bei Menschen senken kann, die sich einem elektiven herzchirurgischen Eingriff unterziehen.

21.09.2026Lesedauer: ca. 3 MinutenAutorin: Dr. rer. nat. Annukka Aho-Ritter
Chirurgie

Akute Nierenschädigungen nach operativen Eingriffen sind prognostisch relevant und sollten daher vermieden werden. Könnte Dapagliflozin davor schützen?

© Getty Images / Edwin Tan

Nach einer Herz-OP lassen sich in bis zu 50 % der Fälle akute Nierenschädigungen (AKI) feststellen. Bislang gibt es keine etablieren Therapeutika, die das Risiko für AKI nach herzchirurgischen Eingriffen senken können. Das könnte sich nun ändern, wie Daten aus der niederländischen MERCURI-2-Studie zum Natrium-Glukose-Kotransporter 2-Hemmer (SGLT2i) Dapagliflozin belegen. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachmagazin JAMA publiziert.1

AKI-Risiko halbiert – mit nur 4 Dosen Dapagliflozin

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SGLT2i zur Vorbeugung akuter postoperativen Nierenschäden