Deutsches Reanimationsregister

Außerklinische Reanimation: Was läuft gut, was kann verbessert werden?

Die aktuellen Zahlen aus dem außerklinischen Jahresbericht 2025 des Deutschen Reanimationsregisters zeigen unter anderem, dass es mehr Hilfe durch alarmierte Ersthelfende gab. AEDs kommen aber noch viel zu selten zum Einsatz.

17.08.2026Von: dpa
AED

Für den Jahresbericht wurden Daten von 208 Notarzt- und Rettungsdiensten aus ganz Deutschland ausgewertet, die am Deutschen Reanimationsregister teilnehmen. Gemeinsam decken sie eine Versorgungsregion mit rund 37 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ab.

© Getty Images | Thai Liang Lim

Im vergangenen Jahr erlitten in Deutschland schätzungsweise rund 130.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Das waren durchschnittlich mehr als 350 Betroffene pro Tag. Bei etwa der Hälfte – rund 65.000 Patientinnen und Patienten – konnte der Rettungsdienst Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten. Diese Zahlen gehen aus dem außerklinischen Jahresbericht 2025 des Deutschen Reanimationsregisters hervor, das unter der Trägerschaft der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) steht. Der Jahresbericht zeigt dabei auch auf, welche Faktoren die Überlebenschancen nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand verbessern und wo die Versorgung noch gestärkt werden muss.

Frühe Hilfe rettet Leben

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