Die Therapie von Lebensmittelunverträglichkeiten erfordert ein Umdenken, da immer mehr Menschen auf Verdacht restriktive Diäten einhalten. Dr. med. Gert Bischoff beleuchtet die Diagnostik der häufigsten nicht-immunologischen Intoleranzen wie Laktose- und Fruktosemalabsorption. Dabei wird deutlich, dass ein dauerhafter Verzicht fast immer der falsche Ansatz ist. Stattdessen zeigt er auf, wie essenziell die Anamnese und die korrekte Durchführung von H2-Atemtests sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Einordnung der Histaminintoleranz und der „Frei-von“-Hysterie in Supermärkten. Die Fortbildung zeigt praxisnah, warum ungezielte Mikrobiom-Stuhluntersuchungen oder IgG4-Tests diagnostisch wertlos sind und meist nur Verunsicherung stiften. In der Fortbildung motiviert Dr. med. Gert Bischoff dazu, die medizinische Diagnostik fokussiert umzusetzen und für die Ernährungsberatung auf qualifizierte Ernährungsfachkräfte zurückzugreifen.