Arzneimittelsicherheit

SJS/TEN: Welche Rolle spielen Antiepileptika?

Wie häufig sind Antiepileptika mit dem Stevens-Johnson-Syndrom und der toxischen epidermalen Nekrolyse assoziiert? Eine aktuelle Metaanalyse fasst die Ergebnisse aus 50 Beobachtungsstudien zusammen und liefert Hinweise für die klinische Praxis.1

07.09.2026Autorin: Carolin Hellerich
https://www.gettyimages.de/detail/foto/man-hand-taking-medicine-lizenzfreies-bild/1029339748?phrase=tabletten%20in%20der%20hand&searchscope=image%2Cfilm&slot=37&adppopup=true

Wie hängen Antiepileptika mit SJS und TEN zusammen?

© Ridofranz

Das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und die toxische epidermale Nekrolyse (TEN) gelten als die schwersten Formen von kutanen Arzneimittelreaktionen. Sie sind durch Schleimhauterosionen, eine Ablösung der Epidermis und Nekrose gekennzeichnet, die Mortalitätsrate beträgt bis zu 50 %. Antiepileptika (AED) zählen zu den häufig genannten Auslösern, der Gesamtanteil der SJS- und TEN-Fälle, die mit ihrer Einnahme assoziiert sind, wurde bislang jedoch wenig untersucht. Ein Forschungsteam ging dieser Fragestellung nun im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit mit Metaanalyse nach. Die Studie wurde im JAMA Dermatology publiziert.1

Hintergrund

Diese Inhalte werden präsentiert von

coliquio Logo bunt
Zurück zum Seitenanfang