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Hautläsion nach Insektenstich in Usbekistan

Eine 29-jährige aus Usbekistan stammende Frau, die in der Türkei lebt und immunkompetent ist, stellt sich in einer Klinik in Istanbul vor. Sie litt seit 2 Monaten an einer ulzerierten knotigen Läsion am rechten Arm, die nach einem Insektenstich während eines Aufenthalts in Usbekistan aufgetreten war.

30.04.2026Lesedauer: ca. 1 MinuteAutor: Christoph Renninger
 Knotige Plaque mit zentraler Vernarbung

Abb. 1. (A) Knotige Plaque mit zentraler Vernarbung und aktivem Rand, begleitet von Satellitenläsionen und drei linear angeordneten ulzerierten Knoten an der Innenseite des Arms, sowie einer weiteren Läsion in der rechten Achselhöhle, wo (B) zudem ein subkutaner Knoten erkennbar ist, was auf eine regionale Lymphadenopathie hindeutet.

© Okan G & Ozates M. Clinical Medicine 2026; 26(2): 100551

Die dermatologische Untersuchung ergab einen 2 cm großen ulzerierten Knoten an der posteromedialen Seite ihres rechten Unterarms. Die Laborwerte, einschließlich der HIV-Serologie, lagen im Normbereich. Die histopathologische Untersuchung ergab ein starkes granulomatöses Hautinfiltrat. Pilzfärbungen und Pilzkulturen waren negativ.
Die Erkrankung schritt innerhalb von drei Monaten fort. Es traten neue subkutane Knötchen in einer linearen Anordnung auf (Abb. 1a). Die Magnetresonanztomographie (MRT) (Abb. 2) zeigte ein Ödem an der posteromedialen Seite ihres rechten Unterarms, angrenzend an das Ellenbogengelenk, sowie eine regionale und axilläre Lymphadenopathie (Abb. 1b).

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