Einordnung
5 häufig bestimmte Laborwerte, bei denen Hausärzte genauer hinschauen sollten
Blutuntersuchungen gehören zum hausärztlichen Alltag. Welche Fallstricke dabei lauern, erläutert Benjamin Winter, niedergelassener hausärztlicher Internist in Tribsees und Sprecher der DEGAM-Sektion Hausärztliche Praxis.
11.08.2026Lesedauer: ca. 3 MinutenVon: Nadine Eckert

D-Dimer, TSH und Vitamin D: Wann ist eine Bestimmung notwendig und wann überflüssig?
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Inhaltsverzeichnis
Entzündungswerte: Kein Ersatz für die klinische Einschätzung
Bei Patienten mit Verdacht auf einen Infekt werden häufig Entzündungswerte wie das C-reaktive Protein (CRP) bestimmt. „Die Aussagekraft des CRP darf man aber nicht überschätzen“, warnt Winter. Zum einen gebe es viele Patienten mit einem Infekt, deren Entzündungswerte völlig unauffällig seien. Zum anderen könne es sogar vorkommen, dass ein Patient mit einer Lungenentzündung kein erhöhtes CRP habe. Er rät, CRP und andere Entzündungsmarker nie losgelöst von Anamnese und körperlicher Untersuchung zu beurteilen.
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