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Lohnt sich die Niederlassung noch?
Es fängt bei der Gestaltung der Räume an bis zur der Art, wie ich Patienten begegnen und behandeln will. Niemand im Hintergrund, der Druck macht, wieviel Patienten ich durchschleusen muss und ihnen Leistungen verkaufen muss.
coliquio-Mitglied, Frauenheilkunde und Geburtshilfe
In wirtschaftlich gesunden Regionen ist es kein Problem, eine Praxis gut und extrem befriedigend zu führen! Man muss Entscheidungen treffen [...] und darf es! Die Menschen über 35 Jahre und länger begleiten […] Das schafft Befriedigung.
coliquio-Mitglied, Zahnmedizin
Ich glaube, als Angestellter schläft man ruhiger.
coliquio-Mitglied, Zahnmedizin
Die eigene Praxis ist für mich kein ‚ruhigerer‘ Weg, sondern ein anderer: mit mehr Verantwortung, aber auch mehr Gestaltungsspielraum. Gute Medizin entsteht nicht nur durch Wissen, sondern durch funktionierende Strukturen – und die kann man in der Niederlassung unmittelbar beeinflussen. Gerade in der Versorgung chronischer Erkrankungen liegt hier großes Potenzial. Ich würde jungen Kolleginnen und Kollegen empfehlen, diesen Weg ernsthaft in Betracht zu ziehen – wenn sie bereit sind, neben der Medizin auch unternehmerisch zu denken.
PD Dr. Djawid Hashemi, Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie, Berlin
Immer mehr Ärztinnen und Ärzte wählen die sichere Anstellung, während die Zahl der Niedergelassenen sinkt. Doch ist der Traum von der eigenen Praxis damit ausgeträumt? Lesen Sie hier, wie Ihre Kolleginnen und Kollegen die Selbstständigkeit erleben – und was sie dem medizinischen Nachwuchs raten würden.

Wiegt die Freude am persönlichen Kontakt die ausufernde Bürokratie in der eigenen Praxis auf?
© Getty Images | Tom Werner
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