16. September 2021

Metastasiertes Prostatakarzinom Therapie mit Lutetium-77 erweist sich in Studie als wirksam und sicher

Für Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs gibt es vielversprechende Therapieansätze. Mit einer punktgenauen Bestrahlung durch radioaktive Substanzen wie etwa Lutetium-177 können Prostatatumore und ihre Metastasen zumindest eine Zeitlang unter Kontrolle gebracht werden. Nuklearmediziner der Universität des Saarlandes und des Universitätsklinikums haben dazu nun eine der umfangreichsten Studien im European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging veröffentlicht.1

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Prof. Dr. Samer Ezziddin © Universität des Saarlandes/Thorsten Mohr

Bei der Bildung von Metastasen nutzen Mediziner ein „Einfallstor“, durch welches sie den Tumor und seine Metastasen im Körper zielgenau und wirksam bekämpfen können – zumindest eine Zeitlang. Im Mittelpunkt steht dabei das „Prostataspezifische Membranantigen“ (PSMA), das sehr häufig auf der Oberfläche von Prostatatumoren vorkommt. Über dieses gelingt es Nuklearmedizinern, radioaktiv strahlende Substanzen in die Tumorzelle einzuschmuggeln und so die bösartigen Zellen von innen zu zerstören.

Umliegendes Gewebe wird verschont

„Ein solcher ‚Strahler‘ ist zum Beispiel Lutetium-177“, erklärt Samer Ezziddin. Der Professor für Nuklearmedizin an der Universität des Saarlandes und Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes ist Spezialist für die Radioligandentherapie, bei der radioaktive Substanzen wie zum Beispiel Lutetium in die Tumore eingeschleust werden und diese von innen millimetergenau bestrahlen.

„So wird umliegendes Gewebe verschont und der Tumor und die Metastasen sehr punktgenau zerstört“, erklärt er die Wirkungsweise. Mit einer Halbwertszeit von rund einer Woche strahlt das Lutetium-177 also für zwei bis drei Wochen mit nachlassender Intensität. Eingeschleust in die Tumore wird es über das Antigen PSMA. „Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Substanz nur die schädlichen Tumorzellen bestrahlt und nicht das umliegende gesunde Gewebe“, erläutert Samer Ezziddin.

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Kein vorselektiertes Patientenkollektiv

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PSA-Abfall bei mehr als der Hälfte der Probanden

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Größte Effekte nach zweimaliger Lutetium-Gabe

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  1. Mediziner weisen Wirksamkeit von spezieller Strahlentherapie bei metastasierendem Prostatakrebs nach; Universität des Saarlandes, 09.09.2021.
  2. Khreish, F., Ghazal, Z., Marlowe, R.J. et al. 177 Lu-PSMA-617 radioligand therapy of metastatic castration-resistant prostate cancer: Initial 254-patient results from a prospective registry (REALITY Study). Eur J Nucl Med Mol Imaging (2021). https://doi.org/10.1007/s00259-021-05525-7

Bildquelle: © gettyImages/7postman

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