Die Hersteller informieren über das Risiko von sekundären Malignomen mit T-Zell-Ursprung unter CAR-T-Zelltherapien mit Abecma, Breyanzi, Carvykti, Kymriah, Tecartus und Yescarta.
In mehreren Chargen von L-Arginin-Hydrochlorid 21 % Braun sind vereinzelt sichtbare Partikel gefunden worden. Vor Gebrauch sollen die Ampullen visuell auf Partikelfreiheit überprüft werden und nur verwendet werden, wenn der Inhalt frei von sichtbaren Partikeln ist.
In mehreren Krankenhäusern in den USA wurden Giapreza-Durchstechflaschen festgestellt, die nicht mit dem erforderlichen Volumen befüllt sind. Die Folge: Es kann bei der Anwendung zu einer Unterdosierung kommen.
Der aktualisierte Rote-Hand-Brief informiert über Änderungen für zusätzlich verwendbares Filtermaterial und die Porengröße des zu verwendenden Filters.
Orale Retinoide (Acitretin, Alitretinoin, Isotretinoin) sind in der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter kontraindiziert. Es sei denn, alle Bedingungen des Schwangerschaftsverhütungsprogramms werden eingehalten.
Irenat (Natriumperchlorat) Tropfen aus Österreich werden zur Behebung des bestehenden Versorgungsmangels in Deutschland in den Verkehr gebracht. Bei der Festlegung der Dosierung ist die Wirkstoffmenge der abgegebenen Tropfen unbedingt zu beachten.
In dem Arzneimittel Oncofolic 50 mg/ml Injektions-/Infusionslösung wurden sichtbare Partikel gefunden. Anwenderinnen und Anwender sollten bis auf Weiteres bei Infusionen und Bolusinjektionen Partikelfilter aus PVDF (Porengröße ≤ 0,45 μm) verwenden.
Im Rahmen des fortlaufenden Stabilitätsprogramms sind in dem Arzneimittel Atropinsulfat 100 mg Injektionslösung 5 x 10 ml und 25 x 10 ml sichtbare Partikel gefunden worden. Daher sollte bei Applikation ein Spritzenvorsatzfilter verwendet werden.
Die gleichzeitige Gabe von Paxlovid und bestimmten Immunsuppressiva mit geringer therapeutischer Breite kann aufgrund pharmakokinetischer Wechselwirkungen zu lebensbedrohlichen und tödlichen Reaktionen führen.
Laut einer Studie haben Frauen unter kombinierten hormonalen Kontrazeptiva mit Chlormadinonacetat und Ethinylestradiol ein 1,25-fach erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien im Vergleich zu Frauen, die Levonorgestrel und Ethinylestradiol einnehmen.