Die Firma Roche Pharma AG informiert in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur und dem Paul-Ehrlich-Institut über das Risiko für schwere kutane Nebenwirkungen bei Patienten, die mit Tecentriq® (Atezolizumab) behandelt werden.
Im Einvernehmen mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur und dem Paul-Ehrlich-Institut informiert die Astrazeneca GmbH über das Risiko von Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen.
In Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert die Firma Accord Healthcare S.L.U., Spanien, über das Risiko von Medikationsfehlern und Verwechslungsgefahr.
Lomitapid sollte bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion beziehungsweise mit ungeklärten fortbestehenden anomalen Leberfunktionswerten und in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Vor und während der Behandlung mit Lomitapid sollte die Leberfunktion überwacht werden.
Komplikationen am Auge können unter einer Behandlung mit Miltefosin auftreten. Darüber informiert die Firma Paesel und Lorei GmbH & Co in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Über das Risiko für akute Nebenniereninsuffizienz bei einer Umstellung von zerkleinerten oder als Rezeptur hergestellten oralen Hydrocortison-Formulierungen auf Alkindi® informiert Diurnal Europe B.V.
Fälle von schweren Leberschäden (einschließlich solcher, die eine Lebertransplantation erforderlich machten) wurden nach Anwendung von Ulipristalacetat 5 mg zur Behandlung mittlerer bis starker Symptome von Gebärmuttermyomen gemeldet.