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Praxismanagement

19. Dez. 2022
Mitarbeitersuche leicht gemacht

Wie Sie MFA mit Stellenanzeigen von Ihrer Praxis überzeugen

Gute Stellenanzeigen zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Der Virchowbund gibt in diesem Beitrag Tipps, wie es gelingen kann, damit Sie die Mitarbeitenden für Ihre Praxis finden, die Sie sich wünschen.1

Lesedauer: ca. 3 Minuten

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Oft schwerer als gedacht: Die richtigen Worte für die Stellenanzeige finden. (Symbolbild) (Foto: © Getty Images / Teera Konakan)

Dieser Beitrag erscheint in Zusammenarbeit mit dem Virchowbund. | Redaktion: Sebastian Schmidt

In Zeiten des Fachkräftemangels haben MFA viele Optionen bei der Wahl des Arbeitsplatzes. Arztpraxen stehen nicht nur untereinander in Konkurrenz, sondern auch mit Kliniken, Krankenkassen und anderen Arbeitgebern.

Umso wichtiger ist es daher, sich und die Praxis als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, rät der Verband der niedergelassenen Ärzte (Virchowbund). Die Stellenanzeige ist häufig der erste Eindruck, den Bewerber von einer Praxis bekommen – und der entscheidet.

Wie ist eine Stellenanzeige aufgebaut?

Eine Stellenanzeige gliedert sich in mehrere Abschnitte, meistens fünf. Drei davon informieren über Arbeitgeber und Stelle, ein Abschnitt beschreibt das Profil des Kandidaten bzw. der Kandidatin, der letzte Abschnitt widmet sich der Kontaktaufnahme und dem Bewerbungsprozess.

Virchowbund-Tipp: Starten Sie in jedem Abschnitt mit dem wichtigsten Punkt. Nennen Sie zuerst die zentrale Aufgabe und die entscheidende Anforderung. So können Bewerber auf den ersten Blick sehen, worauf es Ihnen am meisten ankommt.

Wird in der Praxis nach Tarif bezahlt, sollte auch das in der Stellenausschreibung stehen. Hier erfahren Sie mehr zum Tarifvertrag MFA und zu den Ärzte-Tarifverträgen.

Aus rechtlicher Sicht gibt es nur wenige Vorgaben zu Stellenanzeigen. Die wichtigste: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) darf nicht verletzt werden. Der Virchowbund warnt: Wer gegen das AGG verstößt, setzt sich dem Risiko aus, dass abgelehnte Bewerberinnen und Bewerber klagen. Auf seiner Webseite erklärt der Verband, was das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bedeutet.

Wie erzeugen Sie Interesse?

Für Arbeitgeber ist das Stellenangebot wie ein Aushängeschild. Der Virchowbund rät, sich in den Bewerber bzw. die Bewerberin hineinzuversetzen: Was möchte er wissen? Was ist ihr wichtig? Warum kann ausgerechnet Ihre Praxis attraktiv für ihn oder sie sein?

Konkrete Beispiele und Tipps, wie man sich als Arbeitgeber attraktiv beschreibt, gibt der Virchowbund auf seiner Themenseite „Stellenanzeigen“. Dort finden sich auch Tipps, wie Praxen die Reichweite ihrer Ausschreibung erhöhen können.

Wie formulieren Sie griffig?

Dynamisch, Teamplayer, Kommunikationsfähigkeit – das sind typische Wörter aus Stellenausschreibungen. Es mag effizient erscheinen, solche Schlagwörter in das Anforderungsprofil zu schreiben. Doch muss nicht ohnehin jeder „kommunikationsfähig“ sein?

Hier zeigt sich allerdings auch das Problem: Wenn die Beschreibung scheinbar auf alle passt, ist sie zu beliebig.

Virchowbund-Tipp: Beschreiben Sie lieber genau, was Sie sich von der Bewerberin bzw. dem Bewerber wünschen. Als Orientierung können Ihnen die Jobbeschreibungen für MFA bzw. Praxismanager auf der Virchowbund-Webseite dienen. Die zusätzliche Mühe zahlt sich aus, denn so vermitteln Sie ein schärferes Bild davon, wen Sie suchen und erhalten mehr und passgenauere Bewerbungen. Das ist sogar nachgewiesen.

Auf seiner Webseite gibt der Virchowbund weitere Tipps und wichtige Informationen zur Stellenanzeige für Praxisinhaber. Der Verband bietet auch Checklisten zum Bewerbungsgespräch und zum Arbeitsvertrag. Mitglieder können außerdem juristisch geprüfte Muster-Arbeitsverträge herunterladen wie beispielsweise den „Arbeitsvertrag für MFA“ oder den „Arbeitsvertrag für Praxismanager“ Diese Vorlagen sind im Mitgliedsbeitrag enthalten, ebenso wie die Rechtsberatung für alle Fragen im Praxisalltag. Sehen Sie sich hier alle Vorteile für Mitglieder im Virchowbund an.

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