15. Januar 2020

Arzt und Recht: 9 relevante Urteile

Immer wieder fällen Gerichte Entscheidungen, die weitreichende Konsequenzen für Ärzte in Praxis und Klinik haben oder hohe Schmerzensgeldzahlungen nach sich ziehen. Wir haben für Sie 9 spannende Urteile zusammengestellt.

Redaktion: Dr. Nina Mörsch

Ein niedergelassener Arzt aus Nordrhein-Westfalen hat statt 250 Fortbildungspunkte lediglich 239 nachweisen können. Daraufhin wurde ihm die vertragsärztliche Zulassung entzogen. Der Betroffene legte Widerspruch ein und verwies auf schwierige private Umstände. Zum Beitrag

Eine unzureichende Dokumentation kann bekanntlich zu Geldbußen führen. Doch in diesem aktuellen Verhandlungsfall geht die zuständige KV weiter und fordert 190.000 Euro Honorar zurück. Was war passiert? Und wie können Sie sich davor schützen? Zum Beitrag

Weil ein niedergelassener Radiologe über mehrere Jahre die Urlaubstage überzieht, fordert seine Kassenärztliche Vereinigung eine Honorarrückzahlung in Höhe von 73.000 Euro. Erfahren Sie hier, worauf der Arzt bei seiner Vertretung hätte achten müssen. Zum Beitrag

Eine Patientin muss während eines Eingriffs reanimiert werden und erleidet in der Folge starke Hirnschäden. Sie klagt auf Schmerzensgeld und bekommt vor dem Oberlandesgericht Hamm Recht. Lesen Sie hier, was in diesem Fall schiefgelaufen ist. Zum Beitrag

Zählen Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst als Arbeitszeit? Der Europäische Gerichtshof hat kürzlich in einem Urteil über diese Frage entschieden. Es besteht jedoch weiterhin Unsicherheit unter Ärzten, was dies im Detail für die tägliche Praxis bedeutet. Zum Beitrag

Müssen aus rechtlicher Sicht die Wünsche der Minderjährigen berücksichtigt werden, wenn ein Kind oder Jugendlicher sich gegen die Entscheidung der Eltern stellt? Und darf ein Arzt eine Teenagerschwangerschaft vor den Erziehungsberechtigten verschweigen? Zum Beitrag

Ein Hausarzt muss nach Urteil des Landgerichts München 4.000 Euro Schmerzensgeld an einen Patienten bezahlen (Az.: 90 5656/17). Der Grund: Trotz entsprechender Symptome und Reiseanamnese hat er eine Malaria tropica übersehen. Zum Beitrag

Krankenhausärzte dürfen nicht zum ärztlichen Bereitschaftsdienst herangezogen werden. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch entschieden. Es gab einem leitenden Oberarzt aus Kassel recht, der sich gegen diese Praxis in Hessen gewandt hatte. Zum Beitrag

Bittet man Patienten bei Verdacht auf eine schwere Erkrankung in einer schriftlichen Mitteilung um einen Besuch in der Praxis, sollte man auch kontrollieren, ob sie der Aufforderung nachgekommen sind. Dies geht aus einem Leitsatz-Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor. Zum Beitrag

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