02. November 2022

Grippe bei KindernFrühe Oseltamivirgabe ist bei stationärer Therapie sinnvoll

Eine US-Studie zeigt, dass bei an Grippe erkrankten Kinder eine rasche Behandlung mit dem Neuraminidasehemmer Oseltamivir die Dauer des Krankenhausaufenthalts verkürzen kann. Ein Kurzüberblick.

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Autor: Dr. Nicola Siegmund-Schultze | Redaktion: Sebastian Schmidt

Kernbotschaften

Bei Kindern, die wegen einer Grippe im Krankenhaus behandelt werden, verkürzt eine rasche Behandlung mit dem Neuraminidasehemmer Oseltamivir die Dauer des Krankenhausaufenthalts und verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die kleinen Patientinnen und Patienten, die bereits aus der Klinik entlassen wurden, erneut stationär aufgenommen werden müssen. Das ergibt eine große Kohortenstudie aus den USA mit 55.800 pädiatrischen Patienten, davon mehr als die Hälfte Kleinkinder bis 5 Jahre.

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Hintergrund

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Design

  • Studienform: multizentrische, Propensity-Score-gewichtete retrospektive Analyse der Daten von 55 799 Kindern, die zwischen 2007 und 2020 wegen Influenza stationär behandelt worden waren (Datenbank: Pediatric Health Information System (PHIS)
  • Intervention: frühe Gabe von Oseltamivir am Tag der Klinkaufnahme oder 1 Tag später (n = 33.207) vs. spätere oder keine Gabe von Oseltamivir (n = 22.592)
  • Altersverteilung: 37 % < 2 Jahren, 21 % zwischen 2 und 5 Jahren, 41 % > 5 Jahre; median: 3,6 Jahre
  • Endpunkte: Dauer des Krankenhausaufenthalts und Wiederaufnahme innerhalb von 7 Tagen

Hauptergebnisse

  • Unter früher Oseltamivirtherapie verkürzte sich der Krankenhausaufenthalt um median einen Tag, nämlich von median 4 Tage ohne Oseltamivir auf median 3 Tage mit früher Neuraminidasehemmung.
  • Auf eine intensivmedizinische Abteilung mussten 2,4 % in der Oseltamivirgruppe verlegt werden und 5,5 % in der Gruppe ohne Oseltamivir oder mit erst später erfolgter Gabe des Virustatikums (adjustierte Odds Ratio [aOR]: 0,41).
  • Eine stationäre Wiederaufnahme jeglicher Ursache innerhalb von 7 Tagen war bei 3,5 % in der Gruppe mit früher Gabe des Neuraminidaseinhibitors erforderlich und bei 4,8 % ohne Oseltamivirtherapie (aOR: 0,72)
  • Den zusammengesetzten Endpunkt aus ECMO-Therapie und Tod erreichten 0,9 % bei früher Virustatikatherapie und 1,4 % ohne oder mit später Oseltamivirtherapie (aOR: 0,63).
  • Die Unterschiede im klinischen Outcome bestanden über alle Subgruppen hinweg, also auch bei Berücksichtigung von Alter, positiver Anamnese für komplexe chronische Krankheiten, frühem schwerem Verlauf oder Asthma. Bei Asthmapatienten war lediglich die mediane Dauer des Krankenhausaufenthaltes mit 3 Tagen nicht unterschiedlich zwischen den beiden Gruppen.

Klinische Bedeutung

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Bildquelle: © Getty Images / sittithat tangwitthayaphum

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