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Neurologie

11. Jan. 2024
Übersicht

Wichtige Leitlinien in der Neurologie 2023

In den letzten Monaten sind zahlreiche Leitlinien erschienen, die u. a. speziell für Ärztinnen und Ärzte der Neurologie interessant sind. Sind Sie auf dem neuesten Stand? Hier finden Sie eine Auswahl neuer und aktualisierter Leitlinien aus dem vergangenen Jahr.

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wichtige Leitlinien der Neurologie 2023
Wichtige Leitlinien der Neurologie im Jahr 2023 (Foto: Dreamstime.com | Anton Chervov )

Redaktion: Dr. Linda Fischer

S3-Leitlinie Versorgung peripherer Nervenverletzungen

Die Leitlinie definiert eine periphere Nervenverletzung folgendermaßen: Unterbrechung/Sistieren der Funktionsfähigkeit eines Nervs durch oder in Folge äußerer Noxen, nämlich Schnitt, Stich, Dehnung, Prellung/Druck, inklusive der iatrogenen, physikalischen (Elektrotrauma, Kälte, Strahlung usw.) und chemischen Läsionen (Injektion usw.).

Wesentliche Neuerungen der Leitlinie umfassen die Epidemiologie peripherer Nervenverletzungen, iatrogene Nervenverletzungen und die bildgebende Diagnostik mittels Magnetresonanz-Neurografie. Zudem haben sich therapeutisch Nerventransfers zu einer fest etablierten Technik entwickelt.

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S3-Leitlinie Demenzen

1,6 Millionen Menschen sind in Deutschland, Stand heute, an einer Demenz erkrankt. Ihnen die optimale Therapie zu ermöglichen, ist das Ziel der neuen S3-Leitlinie Demenzen. Sie umfasst 109 Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung von Demenzen.

Die wichtigste Neuerung ist laut Psychiater Prof. Dr. Frank Jessen, der für die DGPPN als Koordinator an den Leitlinien gearbeitet hat, die Möglichkeit, die Diagnose bereits in einem früheren Stadium der Erkrankung zu vergeben. „Bislang musste für die Diagnose Demenz die Selbstständigkeit der Menschen deutlich beeinträchtigt sein, was eine echte Frühdiagnostik erschwert. Mit der Diagnose des ‚mild cognitive impairment bei einer Alzheimer-Krankheit‘, können wir den Betroffenen künftig deutlich früher Behandlungsangebote machen und so hoffentlich das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.“

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S2e-Leitlinie Diagnostik und Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen bei neurologischen Erkrankungen im Erwachsenenalter

Die neue Leitlinie fasst zusammen, wie die Aufmerksamkeitsleistung erfasst und wie z. B. Fatigability, Einschlafneigung und Fatigue sinnvoll diagnostiziert werden. Die Therapie erfolgt dann abhängig von der Schwere der Aufmerksamkeitsstörung.

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Neue und aktualisierte Leitlinien der Klasse S2k

Neue und aktualisierte Leitlinien der Klasse S1

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