19. März 2020

DGGG Rote-Hand-Brief zu Cytotec® ist konsequent und richtig

In einer Pressemitteilung bezieht die deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshile e.V. (DGGG) Stellung zu einem aktuellen Rote-Hand-Brief zu Cytotec®.1

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der in dieser Woche herausgegebene Rote-Hand-Brief bezieht sich explizit auf das Medikament „Cytotec®“, das in Form einer 200-µg-Tablette im Handel erhältlich ist. Darin weist das Bundesinstitut für Arzneitmittel und Medizinprodukte (BfArM) auf schwere Nebenwirkungen bei der Anwendung von Cytotec außerhalb der zugelassenen Indikation (“Off-Label-Use”) hin.

Die Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe und Pränatalmedizin e. V. (AGG) in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) hält diese Hinweise für richtig: Die Sicherheit unserer Patientinnen und das Wohl von Mutter und Kind stehen stets an allererster Stelle.

Cytotec® ist zur Geburtseinleitung ungeeignet

Cytotec® enthält 200-µg des Wirkstoffs Misoprostol. Dies ist zur Verwendung zur Geburtseinleitung ungeeignet. Zur Geburtseinleitung verwendet werden kann Misoprostol in deutlich niedrigerer Dosierung (z. B. 25-50µg). Dafür gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass Misoprostol teilweise wirksamer ist und nicht mehr Nebenwirkungen hat, als für die Geburtseinleitung zugelassene Medikamente. Klinikapotheken stellen Misoprostol-Tabletten in der gewünschten Dosierung her. Das eigenhändige Zerteilen der Tablette ist kein geeignetes Vorgehen, um eine korrekte Dosierung zu erhalten.

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Empfehlungen zum Umgang mit Misoprostol zur Geburtseinleitung

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  • (Schriftliche) Aufklärung über den „Off-label-Use“ zur Geburtseinleitung
  • Keine Misoprostol-Gabe nach vorherigem Kaiserschnitt und/oder anderer Uterus-OP mit Eröffnung des Cavum uteri
  • CTG-Kontrolle vor Gabe des Misoprostols
  • Keine Misoprostol-Gabe bei vorhandener Wehentätigkeit
  • Einzelgaben von 25-100 μg möglich
  • Erstgabe ≤ 50 μg
  • Dosierungs-Intervalle ≥ 2 Stunden (25 μg) oder ≥ 4 Stunden (50-100 μg)

Zum Off-Label-Use von Misoprostol

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