13. November 2019

Streit um „Nephrologische Intensivmedizin“ 3 Fachgesellschaften entschieden dagegen

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) plant die Einführung einer Zertifizierung für eine „Nephrologische Intensivmedizin“. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) stellen sich diesem Vorhaben entschieden entgegen. 1

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Pläne der DGfN stünden diametral zur Intensivmedizin als ganzheitliches Behandlungskonzept und reduzierten den Patienten auf ein einzelnes Organ. DIVI, DGIIN und DGAI werden deshalb nicht müde zu betonen: Alle trennenden Aspekte in der Versorgung kritisch kranker Patienten sind nicht zielführend!

Die Intensivbehandlung des akuten Nierenversagens sowie der differenzierte Einsatz von extrakorporalen Nierenersatzverfahren ist eine der Kernkompetenzen der Intensivmedizin. Denn in der Regel tritt ein Nierenversagen nicht isoliert auf, sondern ist Bestandteil eines Mehrorganversagens. Dieses behandelt der geschulte Intensivmediziner im Rahmen eines möglichst integrativen Therapiekonzeptes (Lungenversagen, Leberversagen, zerebrale Dysfunktion, Knochenmarksstörungen usw.).

„Es ist dem Einsatz der sehr gut ausgebildeten Fachärzte mit Zusatzweiterbildung Intensivmedizin in Deutschland zu verdanken, dass Patienten in einem solchen Fall umfassend, unter Einbeziehung aller Organsysteme und Organersatzverfahren sowie der Gesamtsituation des Patienten entsprechend therapiert werden“, erklären die Präsidenten von DIVI, DGIIN und DGAI, Professor Dr. Uwe Janssens, Professor Dr. Stefan John und Professor Dr. Rolf Rossaint.

Intensivmedizin bedeutet integrative Therapiekonzepte zu verfolgen

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DIVI, DGIIN und DGAI sind kompromissbereit

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  1. Pressemitteilung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). DIVI, DGIIN und DGAI lehnen Pläne für eine „Nephrologische Intensivmedizin“ entschieden ab. 12. November 2019

Bildquelle: © Getty Images/andresr

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