13. April 2017

5 nützliche Notfall-Apps: Für den Ernstfall gut gerüstet

Notärzte und Ärzte im Bereitschaftsdienst müssen immer mit Ausnahmesituationen rechnen. Wir stellen Ihnen hier fünf Apps vor, mit denen Sie gut auf den Ernstfall vorbereitet sind.

Notfallmedikamente

Diese App enthält ein breites Spektrum der gängigsten Notfallpräparate. Zusätzlich können Ärzte zu dieser Liste weitere Medikamente einpflegen und so ihre persönlichen Favoritenlisten erstellen. Diese ist dann direkt vom Startbild aus abrufbar. Mit Hilfe des Rechners lassen sich zudem schnell & einfach die richtigen Dosierungen berechnen.

Erhältlich für iOS ab 5.1 (2,99 €) Android ab 2.2 (2,69 €).

Notfallmedizin-Pocket

Die App bündelt das gesamte praktische Fachwissen der Notfallmedizin. Im Bereich „Notfälle“ findet man alphabetisch geordnet zahlreiche Notfallbilder, beginnend beim akuten Abdomen über Notfälle wie die Epiglottitis, die Lungenembolie, das Schädel-Hirn-Trauma bis hin zum Wirbelsäulentrauma. Auch Informationen und Grafiken zu Vergiftungen, Monitoring-Maßnahmen, Techniken wie intraossäre Zugänge, Algorithmen, Scores, Kalkulatoren, Normwert-Tabellen und Informationen zu Gefahrgütern sind abrufbar. Ebenso finden sich Hilfsmittel wie ein Metronom für die Reanimation, eine Taschenlampen- bzw. Morsefunktion, eine Buchstabierhilfe sowie ein „Szenewörterbuch“ für das Drogenmilieu.

Erhältlich für iOS ab 5.0 (11,99 €) Android ab 4.0 (10,99 €), Windows Phone 8 und 8.1 (12,89 €).

Medtranslate

Die kostenlose App „medTranslate“ (in Google Play „medTranslate -Rotes Kreuz”) stellt ein praktisches Hilfsmittel für die Kommunikation mit Notfall-Patienten in einer fremden Sprache dar. Die App beinhaltet die Sprachen Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Holländisch, Türkisch, Serbisch, Kroatisch, Slowenisch, Polnisch, Albanisch, Russisch, Rumänisch, Ungarisch, Griechisch und Tschechisch. Außerdem sind Grafiken enthalten, mit deren Hilfe der Patient beispielsweise die Stärke seiner Schmerzen oder das Krankheitsbild veranschaulichen kann. Besonders praktisch ist die Funktion, Fragen an den Patienten bei Bedarf direkt von der App vorlesen zu lassen. Während der Nutzung wird ein Protokoll erstellt, in dem alle ausgewählten Sätze und die dazugehörigen eingegebenen Antworten enthalten sind.

Die App ist für iOS (ab 5.0) und Android (ab 2.1) erhältlich.

Spielerisches für den Rettungsdienst:

Um das eigene Wissen spielerisch zu testen, eignet sich die kostenfreie „Rettungsdienst Quiz“-App. Hierbei handelt es sich um ein einfach aufgebautes Quiz, das rund 350 Fragen aus den Bereichen Anatomie, Physiologie, Pharmakologie und Notfallmedizin beinhaltet. Startet man die App, so hat man die Wahl, sich 10, 20, 30 oder 50 Fragen in zufälliger Reihenfolge zu möglichen Noteinsätzen anzeigen zu lassen.

Erhältlich für Android ab Version 2.2 (kostenlos).

Eine mögliche Alternative für iOS-Nutzer stellt die App „Fachwissen Rettungsdienst“ dar. Sie eignet sich neben der Prüfungsvorbereitung zum Notfallsanitäter auch dazu, das persönliche Fachwissen aufzufrischen. Die Startversion beinhaltet das komplette Thema Anatomie/Physiologie mit über 100 Fragen und ist kostenfrei. Die Vollversion mit weit über 600 Fragen zu weiteren Fachthemen wie etwa Pädiatrie, Internistische Notfälle oder Pharmakologie und Narkose kostet 4.99 €.

MEDRILLS: Simulierte Notfalleinsätze in Videospiel-Optik

Die englischsprachige App “Medrills” bedient sich 3D-Visualisierungen und interaktiven virtuellen medizinischen Simulationen, um Anwender auf Notfallprozeduren möglichst realitätsnah vorzubereiten. Das Produkt kombiniert hierfür 3D-Computergrafiken mit einer Videospiel-Technologie. Die App kann als Einzel- oder Gruppenlizenz für jeweils ein Jahr erworben werden.

Erhältlich für iOS 6.1 (Einzellizenz etwa 38 Euro) und Android ab 2.1 (Einzellizenz etwa 29 Euro).

1. Notfallmedikamente: Internetseite des Entwicklers Torben Mueller “Notfallmedizinapp.de”

2. Notfallmedizin Pocket: blaulichtapps.de

3. Rettungsdienst-Quiz: blaulichtapps.de

4. Fachwissen Rettungdienst: blaulichtapps.de

5. Medrills: www.medrills.com

Bildquelle: © Kerrick – istockphoto.com

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