15. Juni 2017

KKNMS:  Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose

Die App beinhaltet die interaktive Umsetzung von KKNMS-Handbüchern und des “Kleinen Leitfadens für Neurologen”. Die Anwendung verspricht Neurologen auch Unterstützung bei der MS-Erstdiagnose, dazu wird die Behinderungsskala nach Kurtzke zur Verfügung gestellt. (Lesedauer: 2 Minuten)

Ziel dieser App ist es, eine übersichtliche und strukturierte Arbeitshilfe Ärzten an die Hand zu geben. Schrittweise führt die Anwendung durch eine SOP zur MS-Erstdiagnose, berechnet automatisch den EDSS-Wert und zeigt im Stufentherapieschema Behandlungsoptionen auf.

Sie unterstützt den Nutzer außerdem im Umgang mit den Medikamenten Dimethylfumarat, Teriflunomid, Fingolimod, Natalizumab, Alemtuzumab und Mitoxantron, sowie mit der Schubtherapie und der Therapie in Spezialsituationen.

Die wichtigsten Inhalte & Funktionen im Überblick

  • via Checkliste zur Erstdiagnose
  • Behinderungsskala: automatische Berechnung des EDSS
  • Stufentherapieschema zur Behandlung von MS
  • ausführliche Erläuterungen zur gesamten Behandlung
  • MS-Therapie in Spezialsituationen, z.B. in der Schwangerschaft, auf Reisen oder bei Impfungen
  • im Offline-Modus verwendbar

Erhältlich für iOS, Android (kostenlos)

„Rund-um-Paket” für Neurologen

“Großer Vorteil der digitalen Anwendung ist, dass Neurologen durch Vorauswahl der Kriterien, die auf ihren Patienten zutreffen, direkt zu den entsprechenden Untersuchungen geführt werden, die vor, während oder nach einer Therapie mit den beiden Medikamenten durchzuführen sind, erklärt Prof. Dr. Heinz Wiendl, seines Zeichens Vorstandssprecher der Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS). “Wir hoffen, Neurologen damit ein gutes „Rund-um-Paket” für den Praxis- und Klinikalltag an die Hand zu geben”.

Die Applikation wurde vom Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) realisiert. Die Empfehlungen entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Beirat der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), dem Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) und dem Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BDVN).

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Titelbild: iStock. Bildnachweis: Minerva Studio.

Abbildungen 1-3: Entwickler: FUSE GmbH
© Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose

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