
Die S2k-Leitlinie ist eine überarbeitete, vertiefte und ausgeweitete Form der bestehenden Empfehlungen zur lebenslangen Vorsorge und Nachsorge von Personen mit Querschnittlähmung.1
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Redaktion: Dr. Linda Fischer
Bei einer Querschnittlähmung betrifft der Verlust von motorischen, sensorischen und vegetativen Funktionen unterhalb der Läsion viele Organsysteme. Deshalb gestalten sich die Folgen einer Querschnittlähmung vielfältig und komplex. Nach der Erstrehabilitation kann eine lebenslange Nachsorge medizinischen Problemen vorbeugen.
Die S2k-Leitlinie soll nun die lebenslange Betreuung von Menschen mit Querschnittlähmung verbessern. Ihre Empfehlungen zielen auf Erwachsene mit angeborener oder erworbener, traumatischer oder nicht-traumatischer, kompletter oder inkompletter Querschnittlähmung. Die Leitlinie umfasst Empfehlungen zu Inhalt und Frequenz der medizinischen Kontrollen nach der Erstrehabilitation, basierend auf der aktuellen Evidenz der Forschung und Meinung von Fachleuten.
Werden die Empfehlungen auf Kinder und Jugendliche übertragen sollten gegebenenfalls notwendige Anpassungen vorgenommen werden. Für Kinder und Jugendlich mit Spina bifida gibt es spezifische Leitlinien zur Nachsorge.