
Bei der symptomatischen Behandlung der Huntington-Erkrankung sind Nebenwirkungen und geeignete Dosierungen der Medikation zu beachten. Das und mehr fasst die S2k-Leitlinie zusammen.1,2
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Redaktion: Dr. Linda Fischer
Die Diagnosestellung bei symptomatischen Patientinnen und Patienten erfolgt über eine molekulargenetische Untersuchung. Liegt eine negative Familienanamnese vor, kann eine Bildgebung zum Ausschließen struktureller Hirnläsionen sinnvoll sein (Konsensusstärke 91 %). Die molekulargenetische Untersuchung darf u. a. nur nach ausführlicher Aufklärung und Bedenkzeit durchgeführt werden.
Interpretation: CAG-Blockexpansion ≥ 36 im Huntingtin-Gen bestätigt molekulargenetisch die Diagnose. Bei 36–39 CAG-Einheiten ist die Penetranz der Erkrankung unvollständig.
Da der Erbgang autosomal-dominant verläuft, unterliegen Kinder von Mutationsträgerinnen und Mutationsträgern einem 50%igen Risiko. Eine Antizipation mit relevanter CAG-Block-Verlängerung kann insbesondere bei paternaler Weitergabe auftreten. Fällt das molekulargenetische Testergebnis negativ aus, erfolgt eine weitere differenzialdiagnostische Abklärung.
Eine kausale Therapie ist bis heute nicht verfügbar, sodass die Empfehlungen zur symptomatischen Therapie meist auf offenen Studien, Kasuistiken und Expertenwissen beruhen.
Einige Empfehlungen zur Behandlung von Hyperkinesen:
Behandlung von Verhaltensstörungen und psychiatrischen Symptomen (Konsensusstärke 90 %):
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