
Viele Menschen sind in ihrer täglichen Berufstätigkeit stark auf ihre Stimme angewiesen. Die neue Leitlinie trägt die aktuelle Evidenz von diagnostischen und therapeutischen Methoden zur Behandlung von Störungen der Stimmfunktion zusammen.1
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Redaktion: Dr. Linda Fischer
Die Stimme ist eine Voraussetzung für die sprachliche Kommunikation. Störungen der Stimme (Dysphonien) können die berufliche und die private Teilhabe stark beeinträchtigen. Die den Dysphonien zugrundeliegenden Pathologien sind vielschichtig, genauso wie die beruflichen Anwendungen der Stimmfunktion. Folglich sind auch die ärztlichen und nichtärztlichen Berufsgruppen, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von Dysphonien beschäftigen, zahlreich.
Die Leitlinie soll die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit organischen oder funktionellen Stimmstörungen optimieren und die Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen verbessern. Nicht zielführende therapeutische und diagnostische Maßnahmen sollen vermieden werden.