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Leben als Arzt

05. Jan. 2022
Umfrageergebnisse 2021

Lauterbach, Lohn & Berufswechsel: So denken Ihre Kollegen

Wir haben für Sie interessante Abstimmungsergebnisse des vergangenen Jahres aus coliquio-Beiträgen gesammelt. Lesen Sie hier, wie Ihre Kolleginnen und Kollegen zu medizinischen und gesellschaftlichen Themen stehen.

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Redaktion: Marc Fröhling

Was halten Sie von der Entscheidung, Karl Lauterbach zum Gesundheitsminister zu ernennen?

Abb. 1: Gesundheitsminister Karl Lauterbach; 3.805 Abstimmende.
Abb. 1: Gesundheitsminister Karl Lauterbach; 3.805 Abstimmende.
Abb. 1: Gesundheitsminister Karl Lauterbach; 3.805 Abstimmende.
Abb. 1: Gesundheitsminister Karl Lauterbach; 3.805 Abstimmende.

Mitten in der Corona-Pandemie wurde Karl Lauterbach im Zuge des Regierungswechsels zum neuen Bundesgesundheitsminister ernannt. Der ehemalige Gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion stand zuletzt seit Beginn der Covid-19-Pandemie vermehrt in der Öffentlichkeit. Rund 58% der abstimmenden Kolleginnen und Kollegen sehen in ihm eine geeignete Besetzung für den Posten des Gesundheitsministers. Rund ein Drittel hätte sich dagegen eine andere Person gewünscht. Knapp 10% möchten die Personalie nicht beurteilen. Mehr zum Thema >>

Welche Schulnote würden Sie dem deutschen Gesundheitssystem geben?

Abb. 2: Deutsches Gesundheitssystem; 851 Abstimmende.
Abb. 2: Deutsches Gesundheitssystem; 851 Abstimmende.
Abb. 2: Deutsches Gesundheitssystem; 851 Abstimmende.
Abb. 2: Deutsches Gesundheitssystem; 851 Abstimmende.

Kein Land gleicht dem anderen, wenn es um die Organisation und den Zugang der Bevölkerung zur Gesundheitsversorgung geht. In einem internationalen Vergleich von Gesundheitssystemen reicher Länder belegt Deutschland Platz 5. Uns hat interessiert, wie Deutschlands Ärztinnen und Ärzte das System bewerten würden. Das Ergebnis: Die meisten Befragten (45%) vergaben die Schulnote „Gut“, ein Viertel bewertete das System mit „Befriedigend“. Ein „Sehr gut“ vergaben 15%. Weniger als 5% bewerteten das deutsche Gesundheitssystem mit „Mangelhaft“ oder „Ungenügend“. Mehr zum Thema >>

Fühlen Sie sich fair entlohnt?

Abb. 3: Entlohung; 1.157 Abstimmende.
Abb. 3: Entlohung; 1.157 Abstimmende.
Abb. 3: Entlohung; 1.157 Abstimmende.
Abb. 3: Entlohung; 1.157 Abstimmende.

Der Medscape International Compensation Report 2021 vergleicht die Arztgehälter und -vermögen 8 großer Nationen. Das Ergebnis: US-amerikanische Ärztinnen und Ärzte verdienen am meisten und haben auch das höchste Nettovermögen zu verzeichnen, Deutschland belegt jeweils den zweiten Rang. Wir wollten wissen: Fühlen Sie sich hierzulande fair entlohnt? Nur rund ein Drittel der Befragten konnte dies bejahen, 59% dagegen sind nicht zufrieden mit ihrem Gehalt. Weitere 5% haben dazu keine Meinung. Mehr zum Thema >>

Mussten Sie bereits bei einem Notfall im Flugzeug helfen?

Abb. 4: Notfall im Flugzeug; 2.642 Abstimmende.
Abb. 4: Notfall im Flugzeug; 2.642 Abstimmende.
Abb. 4: Notfall im Flugzeug; 2.642 Abstimmende.
Abb. 4: Notfall im Flugzeug; 2.642 Abstimmende.

Bei Notfällen ist im Rahmen der jeweiligen individuellen Fähigkeiten jede und jeder verpflichtet, Hilfe zu leisten – auch im Flugzeug. Aus ärztlicher Sicht stellt sich außerdem die Frage, wer in diesen Fällen bei Fehlbehandlungen haftet. Dass diese Situation durchaus eintreten kann, zeigt auch unsere Umfrage: So hat mehr als die Hälfte der Befragten bereits einmal bei einem Notfall im Flugzeug geholfen. Mehr zum Thema >>

Überlegen Sie, zu einem nicht-ärztlichen Beruf zu wechseln?

Abb. 5: Berufswechsel; 2.118 Abstimmende.
Abb. 5: Berufswechsel; 2.118 Abstimmende.
Abb. 5: Berufswechsel; 2.118 Abstimmende.
Abb. 5: Berufswechsel; 2.118 Abstimmende.

Burnout durch die ärztliche Arbeit, hoher bürokratischer Aufwand oder einfach Lust auf eine andere Tätigkeit – die Gründe für einen alternativen Berufsweg sind vielfältig. Eine Umfrage unter US-amerikanischen Ärztinnen und Ärzten hat gezeigt, dass sich rund jeder Fünfte mit dem Gedanken beschäftigt, zu einer nicht-ärztlichen Tätigkeit zu wechseln. Unter den coliqiuo-Ärztinnen und Ärzten herrscht bei dieser Frage ein geteiltes Bild: Etwas die Hälfte der Befragten macht sich über einen möglichen Berufswechsel Gedanken. 44% dagegen möchten auf jeden Fall weiter im Arztberuf tätig sein. Mehr zum Thema >>

Welche Anredeform ist unter Ihren Kolleginnen und Kollegen üblich?

Abb. 6: Anrede; 1.599 Abstimmende.
Abb. 6: Anrede; 1.599 Abstimmende.
Abb. 6: Anrede; 1.599 Abstimmende.
Abb. 6: Anrede; 1.599 Abstimmende.

Am Arbeitsplatz wird immer häufiger geduzt. Wir wollten wissen, ob dies auch im Arztberuf der Fall ist. Rund 25% der befragten Ärztinnen und Ärzte gaben dabei an, die Kolleginnen und Kollegen generell zu duzen. Rund 30% bleiben dagegen durchweg beim „Sie“. Der Großteil (45%) verwendet „Du“ oder „Sie“ situationsbezogen. Mehr zum Thema >>

Trinken Sie Cola?

Abb. 7: Cola; 2.676 Abstimmende.
Abb. 7: Cola; 2.676 Abstimmende.
Abb. 7: Cola; 2.676 Abstimmende.
Abb. 7: Cola; 2.676 Abstimmende.

Cola, als koffein- und kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk mit hohem Zuckeranteil, steht nicht gerade im Ruf, Teil einer gesunden Ernährung zu sein. Möglicherweise auch deshalb gaben nur 16% der Kolleginnen und Kollegen an, regelmäßig Cola zu konsumieren, weitere 42% gaben an, dies nur selten zu tun. Ebenso viele trinken dagegen nie Cola. Mehr zum Thema >>

Wie viel Standardtassen Kaffee nehmen Sie täglich zu sich?

Abb. 8: Kaffee; 2.877 Abstimmende.
Abb. 8: Kaffee; 2.877 Abstimmende.
Abb. 8: Kaffee; 2.877 Abstimmende.
Abb. 8: Kaffee; 2.877 Abstimmende.

Viele positive gesundheitliche Effekte durch den Genuss von Kaffee konnten bereits durch Studien belegt werden. Neu hinzu kam kürzlich eine Untersuchung, die bei Herzrhythmusstörungen einen dosisabhängigen Schutzeffekt beobachten konnte. Mit Blick auf den Kaffeekonsum der coliquio-Ärztinnen und Ärzte ist dies eine gute Nachricht: der Großteil Ihrer Kolleginnen und Kollegen konsumiert einer Umfrage zufolge täglich zwei (22%), drei (24%) oder vier (20%) Standardtassen Kaffee, ein Fünftel sogar noch mehr. Eine Tasse oder weniger trinken dagegen rund 10% der Befragten. Mehr zum Thema >>

Wie häufig reinigen Sie Ihre Zahnzwischenräume?

Abb. 9: Zahnzwischenräume; 1.103 Abstimmende.
Abb. 9: Zahnzwischenräume; 1.103 Abstimmende.
Abb. 9: Zahnzwischenräume; 1.103 Abstimmende.
Abb. 9: Zahnzwischenräume; 1.103 Abstimmende.

Die Verwendung von Zahnseide ist seit einigen Jahren nicht mehr unumstritten. Unbestritten ist jedoch, dass eine Zahnbürste allein nicht ausreicht, um Plaque auch in den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Von den Befragten coliquio-Ärztinnen und Ärzte gaben rund zwei Drittel an, täglich die Zahnzwischenräume zu reinigen, ein Fünftel immerhin einmal in der Woche. Eine weitere Frage im Anschluss hat gezeigt: zur Zahnseide greifen dabei 55%. 45% gaben an, Interdentalbürsten zu verwenden. Mehr zum Thema >>

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