18. März 2020

Coronavirus-Epidemie

Welche Kongresse finden noch statt und welche nicht?

Angesichts der derzeitigen Coronavirus-Epidemie werden immer mehr Veranstaltungen abgesagt, so auch eine Reihe bevorstehender Ärztekongresse. Erfahren Sie hier, welche Kongresse bis Mitte des Jahres nach derzeitigem Stand stattfinden und welche bereits verschoben oder ganz abgesagt wurden.

Lesedauer: 2,5 Minuten

Redaktion: Dr. Nina Mörsch

Stand 14.04.2020

Abgesagte Kongresse

  • 123. Deutscher Ärztetag, Bundesärztekammer, Mainz 19.05.2020
  • Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020, Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin, Leipzig 19.03.2020
  • Lindauer Psychotherapiewochen, Vereinigung für psychotherapeutische Fort- und Weiterbildung, Lindau 12.04.2020
  • 86. Jahrestagung der DGK, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Mannheim 15.04.2020
  • 137. Deutscher Chirurgen Kongress, Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Berlin 21.04.2020
  • 126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, Wiesbaden 25.04.2020
  • 91. Jahresversammlung 2020, Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Berlin 20.05.2020
  • DAC2020 – Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Wiesbaden, 14.-16.05.2020
  • BANIS Bodensee Symposium Anästhesie, Notfall, Intensiv, Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Lindau 19.-20.06.2020

Verschobene Kongresse

Kongresse, die nach derzeitigem Stand (14.04.2020) stattfinden

Ärztekongress abgesagt: Besteht Anspruch auf Entschädigung?

Hierzu erläutert die Kassenärztliche Bundesvereinigung folgendes:

Dies hängt davon ab, welche Regelungen der Vertrag zwischen dem Veranstalter und beispielsweise dem Veranstaltungszentrum oder dem Caterer vorsehen und welche Regelungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu Absagen der Veranstaltungen enthalten sind. Manche Verträge sehen Bestimmungen vor, die die Absage von Veranstaltungen wegen „höherer Gewalt“ regeln, zum Beispiel das vollständige oder teilweise Entfallen der Kosten.

Ein Fall der „höheren Gewalt“ liegt indes nur vor, wenn die Veranstaltung aufgrund einer behördlichen Anordnung untersagt wurde. Wurde eine Veranstaltung untersagt, hat dies keiner der Vertragspartner zu vertreten. Bei einer freiwilligen Absage aus Gründen der Vorsicht greifen die an die „höhere Gewalt“ geknüpften Maßnahmen nicht. Auch Vertragsklauseln, wonach die Kosten reduziert oder erlassen werden, wenn keiner der beiden Vertragspartner die Absage zu vertreten hat, sind vor diesem Hintergrund zu bewerten. Letztlich kommt es aufgrund des breiten Spektrums an vertraglichen Regelungen auf den Einzelfall an. 

Ob dem Arzt eine bereits bezahlte Teilnahmegebühr erstattet wird, hängt ebenfalls von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ab, sodass Teilnehmer dort nachlesen sollten, was im Einzelfall gilt.

Bild: © GettyImages/KCHANDE

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