06. September 2016

Anästhesiologisches Vorgehen bei peripartaler Blutung

Abstract: Die peripartale Blutung (peripartale Hämorrhagie, PPH) ist eine häufige geburts­hilfliche Notfallsituation, deren Inzidenz in den letzten Jahrzehnten steigt. Sie erfordert schnel­les, koordiniertes, interdisziplinäres Handeln. Häufig wird diese lebensbedrohliche Situation zu spät erkannt und nicht intensiv genug thera­piert („too little is done too late“).

Umso wichtiger ist es, die „4 T“ (Tonus, Trauma, „Tissue“, Thrombin) als Risiko­faktoren für eine PPH zu kennen, um frühzeitig die Diagnose zu stellen und dementsprechend reagieren zu können. Aufgrund der „besonderen“ Patienten­gruppe gibt es nur wenige evidenzbasierte Daten zur hämostatischen Therapie dieser Blutungssituation. Die aktuell vorliegenden Studien zur Therapie der PPH werden daher diskutiert.

Lernziele: Nach Lektüre dieser CME-Fortbildung

  • können Sie die Gefahr einer peripartalen Blutung (peripartale Hämorrhagie, PPH) anhand bekannter Risikofaktoren frühzeitig einschätzen.
  • können Sie rechtzeitig die richtigen therapeutischen Maßnahmen ergreifen.
  • kennen Sie die Bedeutung eines guten „crew resource management“ und einer „standard operating procedure“ in solchen Notfallsituationen.
  • können Sie mit den wichtigsten Uterotonika fachgerecht umgehen.
  • kennen Sie die aktuelle Studienlage zur hämostatischen Therapie bei PPH.
  • kennen Sie 2 Sonderformen der PPH: die Fruchtwasserembolie und die erworbene Hemmkörperhämophilie.

Die Teilnahme an diesem Fortbildungskurs ist für Abonnenten der Zeitschrift „Der Anaesthesist“ und von Springer Medizin e.Med kostenfrei.

Punkte:3 CME-Punkte
Lerndauer:keine Angabe
Zertifiziert von:Ärztekammer Nordrhein, Landesärztekammer Hessen
Gültig bis:17.03.2017
Anbieter:Springer Medizin e.Med
Sponsor:kein Sponsor
Fachgebiet:Allgemeinmedizin Anästhesiologie Frauenheilkunde und 
Geburtshilfe

  1. J. Knapp, S. Hofer, H. Lier, Der Anaesthesist 3/2016: Anästhesiologisches Vorgehen bei peripartaler Blutung

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