
Im Rahmen der britischen COVID-Symptom-Study werden mittels einer App Symptome von Covid-19-Patienten erhoben. Eine Auswertung zeigt nun die 5 häufigsten Krankheitszeichen der vergangenen Wochen. Diese unterschieden sich je nach Impfstatus.1
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Redaktion: Christoph Renninger
Die ZOE-App wird von über 4,5 Millionen Personen genutzt und bietet eine große Datenbasis zur Auswertung. Auch der Impfstatus wird erhoben. Über die Virusvarianten können jedoch keine Aussagen getroffen werden, ebenso zu demographischen Faktoren.
Die Gründe für unterschiedliche Symptome je nach Impfstatus, sieht das Studienteam etwa bei weniger schweren Erkrankungen von Geimpften und der Tatsache, dass sich in den vergangenen Wochen vermehrt jüngere Menschen infiziert haben.
Bei vollständiger Impfung kommt es seltener und kürzer zu Fieber als ohne Impfung. Die Betroffenen sind wohl weniger schwer erkrankt und erholen sich schneller von einer SARS-CoV-2-Infektion. Die derzeit häufigsten Symptome sind:
Die oftmals als typisch beschriebenen Symptome Anosmie, Fieber und Atemnot belegen in der Gruppe der vollständig Geimpften die Plätze 5, 12 und 29. Ein anhaltender Husten kommt bei vollständig Geimpften auf den 8. Platz der am häufigsten genannten Symptome. Überraschenderweise wurde Niesen häufiger erwähnt, wenn alle vorgesehenen Impfungen erfolgt sind.
Personen, die eine von zwei notwendigen Impfdosen erhalten hatten und sich zwischen den Impfterminen mit SARS-CoV-2 infizierten, berichteten am häufigsten über diese Symptome:
Die Symptome ähneln denen von vollständig geimpften, nur dass der chronische Husten weiter oben in der Liste rangiert.
Die 5 häufigsten Symptome von Ungeimpften
Ohne Impfung treten die „klassischen“ Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion noch häufiger auf. Allerdings haben diese sich im Laufe der Pandemie und mit dem Auftreten neuer Virusvarianten ebenfalls verändert. Am häufigsten in der App gemeldet wurden:
Der Geruchsverlust folgt an 9. Stelle, Kurzatmigkeit taucht erst an 30. Stelle auf. Die typischen Anzeichen einer Infektion mit SARS-CoV-2 haben sich somit im Laufe der Pandemie verschoben.