30. September 2021

Schlafstörungen als Langzeitfolge von Covid-19

Eine Covid-19-Erkrankung kann offensichtlich auch den Schlaf rauben. 30 Tage nach einer stationär behandelten Erkrankung klagen viele Patienten noch über Schlafstörungen.1

Lesedauer: 1 Minute

Immer wieder wurde auch von Schlafstörungen im Zusammenhang mit COVID-19 berichtet, die Datenlage über einen möglichen Zusammenhang ist aber bisher dürftig. Forschende an der Jinnah Sindh Medical University in Pakistan haben bei 455 stationären COVID-19-Patienten (im Mittel 42 Jahre) im Zeitraum von Januar bis März 2021 die Schlafqualität anhand des Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) vor der Erkrankung und 30 Tage nach Entlassung verglichen.

Dabei zeigte sich nach der Erkrankung ein signifikant höherer PSQI, was einer schlechteren Schlafqualität entspricht. 45,1 % der Teilnehmer litten ein Monat nach der Krankenhausentlassung noch unter Schlafstörungen (PSQI ≥ 5) – vor der Infektion lag dieser Anteil nur bei 12,1 %.

Die Autoren empfehlen daher, bei der Nachbetreuung von COVID-19-Genesenen auch nach Schlafstörungen zu fragen und ggf. therapeutische Hilfe anzubieten.

1. Choudhry A A et al. (2021);  Impact of COVID-19 Infection on Quality of Sleep. Cureus 13(9): e18182. doi:10.7759/cureus.18182

Titelbild: © Getty Images/´Dmitry Marchenko / EyeEM

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