09. Mai 2022

Lauterbach will keine Ex-post-Triage ermöglichen

Der umstrittene Gesetzentwurf zur Ex-post-Triage aus Karl Lauterbachs Haus, der kurz vor dem Wochenende in die Ressortabstimmung gegangen war, wird in seiner jetzigen Form nicht vom Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen mitgetragen. Nach heftiger Kritik ist der Bundesgesundheitsminister nun zurückgerudert: eine solche Triage sei ethisch nicht vertretbar.1-2

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Erster Entwurf erntet Kritik

Ein Gesetzesvorschlag aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sah zunächst vor, dass eine bereits begonnene intensivmedizinische Behandlung zugunsten einer Patientin oder eines Patienten mit größeren Überlebenschancen abgebrochen werden kann, wenn dem drei intensivmedizinisch erfahrene Fachärztinnen oder Fachärzte einvernehmlich zustimmen.

Der Entwurf stieß beim Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen auf Widerstand: „Mit diesem Gesetz käme der Staat seiner besonderen Schutzpflicht nicht nach“, sagte deren Abgeordnete Corinna Rüffer. Behinderte Menschen würden nach wie vor Gefahr laufen, aufgrund ihrer Behinderung von einer intensivmedizinischen Behandlung ausgeschlossen zu werden. „Das hieße, Schwerkranke müssten im Krankenhaus permanent mit der Angst leben, dass die medizinisch notwendigen lebenserhaltenden Maßnahmen zugunsten einer anderen Person beendet wird.“

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„Wir werden es nicht erlauben“

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Vorkehrungen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen

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  1. dpa, Lauterbach: Behandlungsabbruch von Patienten wird nicht erlaubt, 9.5.2022
  2. Zeit online, Grüne kritisieren Lauterbachs Entwurf für Triagegesetz, 8.5.2022

Bild: © gettyImages/Jackyenjoyphotography

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