19. August 2021

Krebsmedikament schürt Hoffnung für schwere Covid-19-Fälle

Wer so schwer an Covid-19 erkrankt ist, dass ein Lungenversagen auftritt, könnte durch Verabreichung des Krebsmedikaments Ruxolitinib länger überleben – das ergibt sich aus einer Studie, in der sich Ruxolitinib als vielversprechender Kandidat für weitergehende klinische Studien erwiesen hat, wie jetzt ein Team aus Kassel und Marburg in der Fachzeitschrift „Leukemia“ berichtet. 1

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Auch wenn das grassierende Coronavirus SARS-CoV-2 bei den meisten Patientinnen und Patienten nur milde Atembeschwerden hervorruft, so verläuft die Covid-19-Erkrankung doch bei etwa 5 % der Betroffenen so schwer, dass es zu einem Lungenversagen kommen kann. „Ein schwerer und sogar tödlicher Verlauf geht regelmäßig mit einem sogenannten Zytokinsturm einher“, sagt der Marburger Mediziner Professor Dr. Andreas Neubauer, einer der Leitautoren der Fachveröffentlichung. „Dabei handelt es sich um eine Überschwemmung des Körpers mit Substanzen, die das Immunsystem anregen.“  

Ruxolitinib reduziert überschießende Entzündungsreaktionen

Vor einem Jahr hatte ein Team um Andreas Neubauer bereits vom Erfolg einer Ruxolitinibverabreichung bei einer schwer erkrankten Covid-19 Patientin berichtet, die künstlich beatmet wurde. Das Medikament Ruxolitinib stammt ursprünglich aus der Krebstherapie: Das Mittel hemmt Enzyme im Körper, die an überschießenden Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Da eine überschießende Immunantwort oft mit erhöhter Sterblichkeit bei einer Covid-19-Erkrankung einhergeht, untersuchte das Team, ob eine Verabreichung von Ruxolitinib regelmäßig das Überleben von Patientinnen und Patienten verlängert, die künstlich beatmet werden müssen.

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Ruxolitinib verbessert Überlebensrate um rund 20 Prozentpunkte

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Beginn der Ruxolitinib-Therapie entscheidend

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Nachteil der Studie: Kleine Gruppe, keine Kontrollen

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Zu den Autorinnen, Autoren, und zur Finanzierung der Studie

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  1. Krebsmedikament schürt Hoffnung für schwere COVID-19-Fälle; Uni Marburg; 17.08.2021.

Bildquelle: © gettyImages/Catalin Rusnac

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