Geboosterte sterben 97-mal seltener als Ungeimpfte
Der offensichtlich etwas leichtere Verlauf bei Omikron-Infektionen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch heute noch viele Menschen an Covid-19 versterben. Nach Zahlen aus den USA betrifft das vor allem Ungeimpfte, nach einer dritten Booster-Impfung haben die Menschen die größte Chance glimpflich davon zu kommen.1
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Autorin: Maria Weiß
In den USA 2.500 pro Tag
Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) hat kürzlich auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus die neuesten Zahlen zu Covid-19 vorgestellt. Bis Ende Januar 2022 sind in den USA insgesamt 884.853 bestätigte Todesfälle aufgetreten – noch immer versterben hier jeden Tag 2.500 Menschen an einer SARS-CoV-2-Infektion. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wären im März eine Million Todesopfer allein in den USA zu beklagen.
Tödlichen Verläufe meist bei Ungeimpften
Die meisten tödlichen Verläufe sieht man bei Ungeimpften, wie eine Analyse aus der ersten Dezemberwoche zeigt: Pro Woche kamen auf 100.000 ungeimpfte US-Bürgerinnen und -Bürger 9,7 Covid-19-bedingte Todesfälle. Bei Personen mit einer abgeschlossenen Grundimmunisierung (zwei Impfungen) lag die Todesrate nur bei 0,7 pro 100.000 – damit verstarben 14-mal weniger Menschen. Noch besser geschützt sind geboosterte Menschen – hier starben nur 0,1 von 100.000 und somit 97-mal weniger als bei Ungeimpften.
Auch weitere Analysen belegen, dass Impfung und Boosterung sich auszahlen. Von den über 65-jährigen hospitalisierten Patientinnen und Patienten mit Covid-19 waren 54% ungeimpft – in der Gesamtbevölkerung der Senioren liegt der Anteil der Ungeimpften aber nur bei 12%. Nur 8% der älteren Menschen, die wegen Covid-19 stationär aufgenommen werden mussten, waren geboostert – gegenüber 57 % in der Gesamtbevölkerung.
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