12. Februar 2021

Covid-19

Zugelassene Medikamente und aussichtsreiche Kandidaten

Derzeit forschen zahlreiche Unternehmen an Medikamenten, die eine Covid-19-Erkrankung abschwächen und Symptome lindern könnten. Hier finden Sie eine Auswahl an zum Teil bereits anderweitig zugelassenen Medikamenten, an denen Projekte laufen, um sie als Arzneimittel gegen Covid-19 einzusetzen. 1

Lesedauer: 13 Minuten

Redaktion: Dr. Linda Fischer

Medikamente umfunktionieren statt neu entwickeln

Auf der Suche nach einem wirksamen Medikament gegen Covid-19 setzt die Forschung aus Kosten- und Zeitgründen darauf, bereits vorhandene Medikamente umzufunktionieren. Meist gehören die Medikamente zu einer der vier Gruppen: 1

  • antivirale Medikamente,  
  • Herz-Kreislauf-Medikamente und Antithrombotika,
  • dämpfende Immunmodulatoren oder
  • Medikamente für Lungenkranke

Antivirale Medikamente

Diese Medikamente werden bereits zur Behandlung von Ebola, Hepatitis C, Grippe, SARS oder MERS eingesetzt. Das Ziel dieser Arzneimittel für SARS-CoV-2 ist es, das Virus daran zu hindern, in die Wirtszellen einzudringen und sich dort zu vermehren. 1

  • Das Medikament von Gilead Sciences wurde ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt und ist darüber hinaus wirksam gegen MERS-Viren. Für Covid-19 verkürzte das Mittel in klinischen Studien die Krankheitsdauer in bestimmten Krankheitsstadien und erhielt eine Notfallzulassung in den USA, im Juli dann die bedingte Zulassung in der EU. Allerdings zeigte eine spätere Studie der WHO ernüchternde Ergebnisse. Ob für die Behandlung mit Remdesevir genauer zwischen den Krankheitsstadien unterschieden werden muss, ist noch unklar. 1,2

  • Studien zu dem Wirkstoff Favipiravir (=Favilavir) von FUJIFILM Toyama Chemicals zeigten ein schnelleres Abklingen einer nicht schweren Lungenentzündung bei Erkrankten und eine rascher sinkende Viruslast. Weitere klinische Studien laufen. Für Schwangere und stillende Frauen ist dieser Wirkstoff jedoch nicht geeignet.

    In Russland ist der Wirkstoff Umifenovir als Grippemittel bekannt. Der Fusionsinhibitor verhindert, dass die Virushülle mit der Membran der Wirtszelle verschmilzt – auch SARS-CoV-2 ist ein umhülltes Virus. Darüber hinaus wird auch der Wirkstoff Oseltamivir erprobt.

    Der vierte ursprünglich gegen Grippe entwickelte Wirkstoff ist Molnupiravir (=MK-4482) von MSD. Er erlangte noch keine Zulassung und wird nun in einer Phase II/III-Studie an ambulanten und stationären Covid-19-Erkrankten erprobt.

    Ein fünfter Wirkstoff ist der Kinase-Hemmer ATR-002 von Atriva Therapeutics. Er wirkt sowohl antiviral als auch immunmodulatorisch und wird seit Januar 2021 in einer Phase-II-Studie bei stationären Covid-19-Erkrankten mit mittelschwerer bis schwerer Erkrankung getestet. 1,2

  • Ein Kandidat gegen SARS-CoV-2 ist der chemisch-synthetische Wirkstoff AT-527. Das Purin-Nukleotid-Derivat hemmt RNA-Polymerasen und wurde ursprünglich gegen Hepatitis-C-Viren entwickelt. 

    Ebenfalls in Phase-II einer klinischen Studie (NCT04335136) befindet sich Alunacedase alfa (=APN01 oder rhsACE2). Der gentechnisch hergestellte Wirkstoff ist eine lösliche Form des humanen Angiotensin-Converting-Enzyms 2 und ist aus der SARS-Forschung entstanden. Er blockiert ein Virus-Molekül, das dem Virus normalerweise ein Eindringen in Lungenzellen ermöglicht. Dadurch könnten Lungenschäden, die sonst durch Entzündungsreaktionen entstehen, vermieden werden. Bisher liegen allerdings nur Ergebnisse von Fallstudien vor. 1,2,4

  • Ein Hoffnungsträger ist ein Immunmodulator mit Parapoxviren von AiCuris, der ursprünglich zur Behandlung von Hepatitis B in einer Phase-I-Studie getestet wurde. Jetzt soll er an asymptomatischen Covid-19-Erkrankten erprobt werden und, so die Hoffnung, bei ihnen eine verstärkte Immunreaktion hervorrufen.  

    In einigen Studien werden bereits α- und β-Interferone, gentechnisch hergestellte Varianten körpereigener Botenstoffe, an Covid-19-Erkrankten untersucht:
    Die Wirkung von α-Interferonen, wie α-1b, α-2b, Peg-Interferon-α-2, Peg-Interferon-α-2b und Novaferon, wird als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Medikamenten erprobt. Auch inhalierbare Formen wurden getestet. Sie alle wurden bereits zur Therapie bestimmter Virusinfektionen zugelassen.
    Die bisher untersuchten β-Interferone β-1a und β-1b haben bisher keine Zulassung in der EU. 1,2

  • Weitere potentielle Wirkstoffe gegen Covid-19 sind zum Einen das Nukleosid-Analogon Ribavirin, das Purin-Nukleotid-Prodrug AT-527 und der NS3/4A-Protease-Hemmer Danoprevir von Hepatitis-C-Viren. Auch das Pyrimidin-Analogon mit gesicherter Aktivität gegen Hepatitis-B-Viren Clevudin und das toxische Ipecacuanha-Alkaloid Emetin, das die Virusreplikation und dessen Eintritt in die Wirtszelle verschiedener Viren hemmt, werden als Kandidaten angesehen.

    Der Antikörper Meplazumab richtet sich gegen den CD147-Rezeptor auf Wirtszellen, an den wahrscheinlich auch SARS-CoV-2 mit dem Spike-Protein bindet. So verhindert der Wirkstoff das Eindringen des Virus in die Zelle. Das bewirken auch Nafamostat und Camostat, indem sie das transmembranäre Enzym Serinprotease 2 hemmen. Beide Arzneistoffe sind schon, vor allem in Asien, bekannt.

    Ein weiterer Kandidat hindert SARS-CoV-2 daran, das Nucleoprotein N in der Wirtszelle für die Reproduktion zu translatieren. Plitidepsin, ein aus einer Seescheide gewonnener Arzneistoff, hemmt den Elongationsfaktor-1-α – ein für SARS-CoV-2 elementares menschliches Protein für die Translation genetischer Informationen. 2

    Das Magenmittel Famotidin wurde Covid-19-Erkrankten bereits vor einigen Monaten als Infusion verabreicht. Es soll an das virale Enzym Papain-like Protease binden und damit die Virusreplikation hemmen. Krankenhäuser in New York testen derzeit intravenöses Famotidin in Kombination mit Hydroxychloroquin und rekrutieren Patientinnen und Patienten in kritischem Covid-19-Zustand für eine Phase-III-Studie. 2,4

    Das Antiparasitikum Ivermectin inhibiert wahrscheinlich den Import von Virusproteinen in den Zellkern. Ob dieser Mechanismus Covid-19-Erkrankten hilft, muss noch erprobt werden. 2

Herz-Kreislauf-Medikamente und Antithrombotika

Diese Art von Arzneimittel verhindert womöglich Komplikationen, die mit einer Covid-19-Erkrankung einhergehen können. Sie werden hauptsächlich zur Thrombose- und Embolieprophylaxe eingesetzt. 1

  • Um die Thrombosegefahr bei Covid-19-Erkrankten zu senken werden derzeit niedermolekulare Heparine eingesetzt und erprobt – wie Enoxaparin von Sanofi, Tinzaparin, unfraktioniertes Heparin und Bivalirudin. Das bisher nicht zugelassene Heparinderivat Dociparstat wird noch von Chimerix an Covid-19-Erkrankten untersucht. Laut dem New Yorker Unternehmen Hasso Plattner Institute for Digital Health und der Icahn School of Medicine erhöhen Gerinnungshemmer die Überlebenschance schwerer Covid-19-Fälle. Konkrete Zulassungserweiterungen wurden jedoch noch nicht erteilt.

    Gerinnungshemmer, die strukturell nicht mit Heparin verwandt sind, wie Edoxaban oder Rivaroxaban werden ebenfalls erprobt. Letzterer Faktor-Xa-Hemmer könnte Herz-Komplikationen bei Covid-19-Erkrankten verhindern. 1,2

    Außerdem wird derzeit die ursprünglich zur Prophylaxe von Herzinfarkten und Schlaganfällen zugelassene Acetylsalicylsäure in klinischen Studien an stationären Covid-19-Erkrankten erprobt.

    Weitere Kandidaten sind die Gerinnsel auflösenden Wirkstoffe Alteplase und Tenecteplase von Boehringer Ingelheim. 1

  • Sartane könnten helfen, Lungen- und Herz-Komplikationen zu überwinden: Telmisartan, Valsartan, Losartan und Candesartan werden derzeit erprobt, auch bezüglich potentieller Gefahren, die von diesen Medikamenten für Covid-19-Erkrankte ausgehen.

    Beobachtungen zeigten, dass Menschen, die ACE-Hemmer dauerhaft einnahmen, seltener stationär aufgenommen werden mussten. Deshalb wird nun geprüft, ob und wie sich diese Arzneimittel auf den Krankheitsverlauf auswirken. Besonders das Hypertonikum Ramipril wird bei stationären Covid-19-Erkrankten getestet.

    AstraZeneca erprobt derzeit, ob der SGLT-Hemmer Dapagliflozin ein Organversagen bei Covid-19-Fällen verhindert. Ursprünglich wurde der Wirkstoff zur Therapie von Diabetes Typ 2 entwickelt, er kann aber darüber hinaus der Entwicklung einer Herzinsuffizienz entgegenwirken.

    Der ursprünglich zur Behandlung pulmonaler und arterieller Hypertonie entwickelte Wirkstoff Ambrisentan weitet die Gefäße und verbessert die Sauerstoffaufnahme im Blut. Das Pharmaunternehmen GSK erprobt ihn in Kombination mit Dapagliflozin gegen Covid-19.

    Ob der Faktor-XIIa-Hemmer Garadacimab gegen ein Lungenversagen bei Covid-19-Erkrankten geeignet ist, testet der Biopharma-Konzern CSL Behring. Ursprünglich wurde der Wirkstoff zur Behandlung des hereditären Angioödems entwickelt. 1

Dämpfende Immunmodulatoren

Fällt eine Immunantwort zu stark aus, kann sie dem Organismus durch eine zu hohe Menge an freigesetzten Zytokinen schaden. Eine Möglichkeit, die Immunreaktion zu reduzieren, ist der Einsatz entsprechender Immunmodulatoren. Sie könnten, beispielsweise bei einem schwerem Virusbefall der Lunge, die Abwehrreaktion herunterregulieren, damit diese Reaktion dem Organismus nicht noch mehr schadet, als das Virus selbst. 1

  • In einer UK-Studie schwächte Dexamethason die Immunantwort um 20 % und senkte die Sterblichkeit um 30 % bei Covid-19-Erkrankten, die Sauerstoff benötigten und künstlich beatmet wurden. Eine Zulassung empfahl die EMA bereits im September 2020, ausgeschlossen sind ausdrücklich Personen, die keine Beatmung oder zusätzlichen Sauerstoff benötigen. Auch die Cortison-Derivate Hydrocortison und Methylprednisolon erzielten erste Erfolge. 1,2

  • Der monoklonale Antikörper und spezifische C5a-Hemmer Vilobelimab (IFX-1) wurde von InflaRx ursprünglich zur Behandlung von Entzündungskrankheiten entwickelt. Gegen Covid-19 befindet sich der Wirkstoff in Phase-III (NCT04333420) innerhalb einer Phase II/III-Studie, die im September 2020 startete, und sein Potential für schwere Verläufe untersucht. 1,4

    Ob der C5a-Hemmer Ravulizumab bei Covid-19-Fällen mit schwerer Lungenentzündung helfen kann, wird vom biopharmazeutischen Unternehmen Alexion und der Cambridge Universität (UK) untersucht. Zugelassen ist der Wirkstoff zur Behandlung von paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie.

    Zilucoplan, ein C5-Inhibitor, wird von dem Pharma- und Biotechnologieunternehmen UCB für schwere Verläufe erprobt. Derzeit durchläuft der Wirkstoff eine Phase-III-Studie zur Behandlung von Myasthenia Gravis, Immune-Mediated Necrotizing Myopathy und Amyotropher Lateralsklerose.

    Ein weiterer Kandidat ist der C3-Hemmer AMY-101. Derzeit wird er von Amyndas Pharmaceuticals an Covid-19-Erkrankten mit schwerer Lungenentzündung erprobt. 1

  • Im Bereich der IL-6-Antagonisten konnte das Sterberisiko bei schweren Covid-19-Fällen unter der Anwendung von Sarilumab des Pharmakonzerns Sanofi gesenkt werden. Der Wirkstoff Tocilizumab von Roche hingegen lieferte bisher uneinheitliche Studienergebnisse zur Behandlung von Patienten mit Lungenentzündung. In Russland ist der Antikörper Levilimab seit Juni zur Behandlung schwerer Covid-19-Fälle registriert. Angeblich reduziert er die Mortalität.

    Der dritte Wirkstoff dieser Klasse, Siltuximab, wird gerade in einer großen Phase-III-Studie SILVAR erprobt und hatte bereits in einer kleineren Studie erste positive Ergebnisse gezeigt. Er wird von EUSA Pharma erprobt und war ursprünglich zur Behandlung der multizentrischen Castleman-Krankheit entwickelt worden.

    Der IL-33-Antikörper Medi3506, eigentlich als COPD-Medikament entwickelt, wird nun gegen Covid-19 getestet. Außerdem erprobt Novartis den IL-1-β-Blocker Canakinumab derzeit in einer klinischen Studie. Der Immunmodulator wurde eigentlich entwickelt für die Behandlung verschiedener Autoimmunerkrankungen, wie periodische Fiebersyndrome, das Still-Syndrom, systemische juvenile idiopathische Arthritis und Gichtarthritis. Ein weiterer IL-Antikörper ist Anakinra. Er wird in Kombination mit dem gegen Interferon-γ gerichteten und in den USA zugelassenen Antikörper Emapalumab an Covid-19-Erkrankten erprobt.

    Das Unternehmen Lilly testet gerade den Anti-Angiopoietin-2-Antikörper LY3127804 bei schweren Covid-19-Fällen. Der Wirkstoff soll den Angiopoietin-Spiegel senken und so ein akutes Lungenversagen verhindern. Risankizumab ist ein weiterer vielversprechender Wirkstoff. Er bindet IL-23 und wurde ursprünglich zur Behandlung der Schuppenflechte zugelassen. 1,2

  • Adalimumab wurde bereits zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis zugelassen. Beobachtungen zeigten für Personen, denen der Wirkstoff dauerhaft appliziert wurde, später häufiger einen milden Covid-19-Krankheitsverlauf. Er könnte also den Übergang von Covid-19-Erkrankten in ein schweres oder kritisches Stadium verhindern.

    Der zweite Wirkstoff dieser Klasse, Infliximab, wird derzeit von den US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH) erprobt. 1

  • Derzeit werden vier Inhibitoren des Granulozyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierenden Faktors (GM-CSF) erprobt: Gimsilumab wird derzeit in einer Phase-II-Studie (NCT04351243) zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit bei Covid-19-Erkrankten mit Lungenverletzung oder akutem Atemnotsyndrom erprobt. Der monoklonale Antikörper Lenzilumab des Biopharmazeutischen Unternehmens Humanigen (USA) befindet sich in Phase-III einer klinischen Studie (NCT04351152). Der vierte Wirkstoff Otilimab, der ursprünglich gegen Rheumatoide Arthritis erprobt wurde, wird derzeit von dem Pharmaunternehmen GSK gegen Covid-19 getestet. 1,2,4

  • Leronlimab, ein CCR5-Antagonist, blockiert einen Rezeptor an der Oberfläche bestimmter Immunzellen. In der Phase-II- und -III-Studie verbesserte der Wirkstoff die Gesundheit bei milden, mäßig schweren und schweren Covid-19-Fällen. Derzeit wird der Wirkstoff in zwei klinischen Studien (NCT04343651NCT04347239) zur Behandlung von Covid-19-Fällen erprobt. Für den Wirkstoff des Biotechnologieunternehmens CytoDyn wurde eine Zulassung bei der U.S. Food & Drug Administration (FDA) beantragt. Bis zur Entscheidung können Personen mit schweren Symptomen in der Klinik behandelt werden, wenn sie an der Studie teilnehmen. Unklar ist, ob Leronlimab auch Spätfolgen der Erkrankung lindern kann. Ursprünglich wurde der Wirkstoff, neben HIV, zur Behandlung von dreifach-negativem Brustkrebs entwickelt. 2,4

    Der Wirkstoff Cenicriviroc des Biotechnologie- und Pharmaunternehmens Abbvie zielt auf CCR5 und -2-Rezeptoren und hat noch keinerlei Zulassung erworben. 1

    Zwei weiterer Kandidaten sind die Protease-Hemmer Darunavir und ASC09. Ersterer wird gegen HIV eingesetzt und nun zusammen mit dem Booster Covicistat in einer Phase-III-Studie an Covid-19-Erkrankten erprobt. ASC09 wird derzeit in einer Phase-III-Studie geprüft.

    Die zwei Reverse-Transkriptase-Hemmer Emtricitabin und Tenofovir durchlaufen gerade eine Phase-III-Studie. 2

  • Baricitinib wird derzeit von den Pharmaunternehmen Lilly und Incyte bei stationären Covid-19-Erkrankten erprobt. Der ursprünglich zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis zugelassene Wirkstoff, in Kombination mit Remdesevir, verkürzt die Genesungszeit im Vergleich zu einer Monobehandlung mit Remdesevir. Außerdem zeigten Untersuchungen eine besser Wirkung bei schwer Erkrankten im Vergleich zu Personen mit nur schwachen Symptomen. Die Kombinationstherapie erhielt in den USA bereits eine Notfallzulassung. Die Wirksamkeit einer Monotherapie mit Baricitinib wurde in Studien noch nicht vollständig untersucht. 1,2

    Novartis erprobt den Wirkstoff Ruxolitinib, der eigentlich gegen bestimmte Krebsarten zugelassen ist und dessen Wirksamkeit gegen die Graft-versus-Host-Reaktion derzeit getestet wird. 1

  • Acalabrutinib wurde ursprünglich zur Krebstherapie entwickelt und ist bereits zur Leukämietherapie zugelassen. Jetzt testet AstraZeneca, ob der Wirkstoff eine überschießende Immunantwort bei Covid-19-Erkrankten in einer klinischen Studie dämpfen kann.

    Der zweite Kandidat, Zanubrutinib, wurde eigentlich gegen Mantelzell-Lymphome entwickelt. Jetzt testet das Biopharmazeutische Unternehmen BeiGene den Nutzen des Wirkstoffs für Covid-19-Erkrankte. 1,2

  • Bereits in über 25 Studien wurde und wird Colchicin zur Behandlung einer überschießenden Immunreaktion getestet. Studien zufolge senkt es die Hospitalisierungsrate und das Sterberisiko und beschleunigt die Erholung bei schweren Covid-19-Fällen. Das Alkaloid reduziert die Aktivität von Immunzellen und ist eigentlich zugelassen gegen Gicht und Herzbeutelentzündung. 1

  • Der Immunmodulator EDP1815 von Evelo Biosciences enthält das natürlich vorkommende menschliche Darmbakterium Prevotella histicola aus dem Dünndarm von Spendern. Die Botenstoffe des Medikaments reduzieren die Zytokinbildung im Darm, ohne aber die Typ-1-Interferonproduktion zu beeinträchtigen, welche wesentlich für die Virenabwehr ist. Eigentlich wird EDP1815 gegen Autoimmunerkrankungen entwickelt. 1

  • M5049ein Immunmodulator vom Typ TLR-7/8-Inhibitor, wird vom Chemie- und Pharmaunternehmen Merck bei stationär behandelten Covid-19-Erkrankten erprobt. Ursprünglich wurde er gegen verschiedene Immunkrankheiten entwickelt, erhielt aber bisher, wie auch alle anderen Medikamente dieser Arzneimittelklasse, keine Zulassung. 1

    Das Unternehmen ENA Respiratory setzt auf den TLR-2/3-Agonisten INNA-051. Ein Nasenspray soll das angeborene Immunsystem prophylaktisch besonders rasch und früh aktivieren. Klinische Studien sind jedoch noch nicht gestartet. 2

  • Das künstlich hergestellte Fusionsprotein MK-7110 des Pharmaunternehmens MS hemmt die Zytokin-Ausschüttung und wurde ursprünglich zur Behandlung der Graft-versus-Host-Reaktion entwickelt. Nun wird in einer Phase-III-Studie sein Potential untersucht, eine überschießende Immunreaktion bei stationären Covid-19-Erkrankten zu verhindern.  

    Der Milz-Tyrosinkinase-Hemmer Fostamatinib reduziert die Bildung netzartiger Strukturen aus DNA und Proteinen (NETs), die zur angeborenen Immunabwehr gehören. NETs, die durch fehlgeleitete Immunreaktionen gebildet werden, fördern eine Thrombose-Bildung. Sie sind oft mit ein Grund für einen schweren Covid-19-Verlauf. Eigentlich wurde der Wirkstoff zur Behandlung chronischer Immunthrombozytopenie zugelassen.

    Das Biotechnologieunternehmen Amgen erprobt derzeit den ursprünglich zur Behandlung von Psoriasis und Psoriasis-Arthritis zugelassenen Phosphodiesterase-IV-Inhibitor Apremilast.  

    Der Anti-Kallikrein-Antikörper Lanadelumab des Pharmazeutischen Unternehmens Takeda hat derzeit noch keine Zulassung und wird an stationären Covid-19-Erkrankten erprobt. Er soll Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge verhindern. Ursprünglich wird der Wirkstoff zur Behandlung hereditärer Angioödeme entwickelt.

    Abatacept hemmt eine volle Aktivierung von T-Zellen und ist zur Behandlung von Rheumatoider und Psoriasis-Arthritis zugelassen. Das Fusionsprotein wird derzeit von der NIH für Covid-19 erprobt.

    Der selektive Dihydroxyorotat-Dehydrogenase-Hemmer IMU-838 wird derzeit von Immunic Therapeutics in einer Phase-II-Studie bei stationären Covid-19-Erkrankten entweder als Monotherapie oder in Kombination mit Oseltamivir erprobt. Der Wirkstoff hemmt den Stoffwechsel aktivierter T- und B-Zellen und reduziert so die Immunantwort. Eigentlich ist IMU-838 ein Mittel gegen schubförmige Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen und wirkte in Zellkultur darüber hinaus gegen AIDS-, Hepatitis C- und Influenza-A-Viren.

    DNL758 inhibiert RIPK1, ein Molekül aus einem immunrelevanten Signalweg, und wird von Sanofi und Denali Therapeutics in einer Phase Ib-Studie an Covid-19-Erkrankten erprobt. Seit 2018 wird seine Wirksamkeit gegen verschiedene Entzündungskrankheiten untersucht.

    Der eigentlich gegen Krebs in Entwicklung befindliche Wirkstoff und Sphingosinkinase-2-Hemmer Opaganib von RedHill Biopharma wirkt entzündungshemmend und antiviral. Er könnte bei einer Covid-19-assoziierten Lungenentzündung helfen.

    Das Zelltherapeutikum Allocetra wurde ursprünglich gegen Sepsis entwickelt und soll in einer Phase-II-Studie für Covid-19 von Enlivex Therapeutics erprobt werden. Der Wirkstoff besteht aus Makrophagen und Dendritischen Zellen und soll den Zytokinsturm reduzieren. 1

Medikamente für Lungenerkrankte

Personen mit schwerer Covid-19-Erkrankung haben oft Probleme mit dem Sauerstoffaustausch in der Lunge. Medikamente, die normalerweise für Lungenerkrankte eingesetzt werden, könnten diesen Austausch fördern und so den Krankheitsverlauf abschwächen. 1

  • Zur Therapie des Akuten Atemnotsyndroms durchläuft Aviptadil bereits eine Phase-III-Studie. Relief Therapeutics und NeuroRx erproben den Wirkstoff bei intensivpflichtigen Covid-19-Erkrankten mit akutem Lungenversagen. Erste Ergenbisse zeigen eine schnelle und deutliche Verbesserung. Der Wirkstoff erhielt von der FDA eine Notfallzulassung. Für Covid-19 durchläuft der Wirkstoff derzeit eine Phase-II-Studie. Er wirkt antientzündlich und schützt Alveolar Typ-2-Zellen vor Virenbefall, welche wichtig sind, um die Lungenfunktion aufrechtzuerhalten.

    Ein weiterer Ansatz ist das Beimengen von Stickstoffmonoxid zur Atemluft. Es lindert die Atemnot bei Covid-19-Erkrankten und das Beatmungsgerät von Bellerophon Therapeutics wurde bereits in den USA zugelassen. Die Anwendung entspannt die Muskeln und erweitert die Blutgefäße in der Lunge. Derartige positive Effekte wurden schon während der SARS-Epidemie gezeigt. 1,2

  • Boehringer Ingelheim erprobt den Wirkstoff Nintedanib derzeit in einer Phase-III-Studie gegen Vernarbungen der Lunge bei Covid-19-Erkrankten. Eigentlich wurde er gegen andere Formen von Lungenfibrose zugelassen.

    Ifenprodil von Algernon Pharmaceuticals ist in Japan und Südkorea gegen neurologische Erkrankungen patentfrei zugelassen. Seit einiger Zeit wird der Wirkstoff als Kandidat gegen idiopathische Lungenfibrose getestet. Ob er sich zur Behandlung schwerer Covid-19-Fälle eignet, die Sauerstoff benötigen, wird derzeit in einer Phase-II-Studie untersucht. Der Wirkstoff bindet an den GluN2B-Rezeptor und verhindert so vermutlich eine Überaktivierung des Immunsystems.

    Ein weiterer Kandidat, der von Boehringer Ingelheim als nächster Schritt in einer Phase-II-Studie getestet werden soll ist ein Inhibitor des Rezeptor-Potential-Kationenkanals 6. BI 764198 soll bei einem Akuten Atemnotsyndrom in Covid-19-Erkrankten eingesetzt werden und die Lunge funktionstüchtig halten. Ursprünglich wurde der Wirkstoff zur Therapie anderer Erkrankungen entwickelt. 1

  • Das Präparat REGN-COV2 setzt sich aus zwei monoklonalen Antikörpern zusammen: REGN10933 und REGN10987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Unternehmens Regeneron hatten tausende vollständig humane Antikörper untersucht. Dazu zählten

    • humane Antikörper, produziert von gentechnisch veränderten Mäusen, und
    • Antikörper, die bei Personen nach einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion identifiziert worden waren.

    Die zwei potenten virusneutralisierende Antikörper REGN10933 und -10987 wurden biotechnologisch in großem Maßstab hergestellt. Sie binden an die Rezeptorbindungsdomäne des Spike-Proteins von SARS-CoV-2. Studiendaten mit REGN-COV2 zeigen, dass Covid-19-Erkrankte nach Einnahme des Antikörper-Cocktails eine verringerte Viruslast in der Nase und kürzere Krankheitssymptome aufweisen. 3

  • Das Unternehmen Apeptico erprobt derzeit den Wirkstoff Solnatide, der eigentlich gegen Akutes Lungenversagen entwickelt wurde. Er stellt womöglich die Dichtheit von Membranen im Lungengewebe wieder her und würde sich zur Behandlung von Covid-19-Erkrankten mit schweren Lungenschäden eignen.  

    Ein weiterer Wirkstoff gegen Akutes Lungenversagen wird von dem Unternehmen Biosytran erprobt. BXT-25 kann die Sauerstoffaufnahme in der Lunge verbessern bei Personen, die künstlich beatmet werden müssen, um mit ausreichend Sauerstoff versorgt zu sein. Der Wirkstoff soll also für schwerkranke Covid-19-Fälle erprobt werden.

    Ebenfalls in Vorbereitung ist eine klinische Studie zu dem Wirkstoff FX06, der gegen Undichtheit in Lungenblutgefäßen wirkt. Das Peptid wird von dem Biopharmazeutischen Unternehmen MChE/F4-Pharma erprobt und ist ursprünglich zur Behandlung anderer Gefäßkrankheiten entwickelt worden. 1

Dr. Ulrich Grass zu den Kandidaten

Meinung

Dr. med. Dr. rer. nat. Ulrich Grass, Facharzt für klinische Pharmakologie und für Allgemeinmedizin, ordnet hier die wichtigsten Fakten zu den Medikamenten ein.

Trotz der Fortschritte bei den Impfstoffen werden wohl noch lange Zeit Medikamente zur Behandlung bereits erkrankter Covid-Patienten dringend benötigt.

Was ist derzeit verfügbar?

Etabliert und gut dokumentiert ist in erster Linie Dexamethason bei schweren Krankheitsverläufen aufgrund seiner entzündungshemmenden und immunsuppressiven Wirkung. Es verfügt bereits über eine EMA-Zulassung. Andere systemische Kortikoide dürften ähnlich wirksam sein.  

Stärker als Kortison wirken bei rheumatoider Arthritis Abatacept sowie die monoklonalen Antikörper (MAK) Adalimumab, Infliximab und der Januskinase-Inhibitor Baricitinib. Letzterer zeigte in Kombination mit Remdesivir eine deutliche Verkürzung des Krankheitsverlaufs bei schweren Fällen und verfügt über eine Notfallzulassung der FDA und eine bedingte EU-Zulassung. Für alle anderen genannten Antirheumatika gilt off-label-use.

Da im Verlauf einer schweren Covid-Erkrankung die Entstehung von Mikrothromben ein großes Problem darstellt, liegt die Anwendung von Gerinnungshemmern nahe. Enoxaparin ist bereits etabliert. Edoxaban und Rivaroxaban wurden ebenfalls erfolgreich getestet (off-label-use). Der Einsatz von ASS (100-300 mg) scheint aufgrund seiner antithrombotischen und entzündungshemmenden Wirkung nur logisch und hat sich wohl in frühen Krankheitsphasen bewährt.

ACE spielt bei der Virenaufnahme in die Zellen offenbar eine bedeutende Rolle. Daher gerieten die ACE-Hemmer recht bald in den Fokus der Wissenschaft. Inzwischen ist relativ gesichert, dass ACE-Hemmer zumindest nicht wie ursrünglich befürchtet, schaden und deshalb nicht abgesetzt werden sollen. Ob sie Therapievorteile bieten ist noch nicht erwiesen, aber denkbar. Ähnliches gilt für die AT1-Blocker (Sartane).

Einziger kausaler Therapieansatz bei viralen Infektionen wie Covid sind antivirale Medikamente, so z.B. der Neuramidasehemmer Oseltamivir, der jedoch auch bei Influenzaviren nicht vollständig überzeugen konnte, da er nur bei sehr frühzeitigem Einsatz eine mäßige Verkürzung des Krankheitsverlaufs zeigt. Favipiravir (Zulassung in China und Japan) sowie Avifavir (Zulassung Russland) sind ebenfalls in die Gruppe der antiviralen Influenza-Medikamente einzuordnen. Aufgrund der guten Studiendaten bei Corona-Patienten wurde in Japan eine Zulassungserweiterung beantragt. Es scheint aber erhebliche Nebenwirkungen zu haben.

Vor allem das Virustatikum Remdesivir zeigte zunächst erfolgversprechende Ergebnisse und erhielt sowohl in den USA als auch in der EU eine bedingte Zulassung. Allerdings scheint auch hier der frühzeitige Einsatz entscheidend zu sein und die Studienlage ist nicht eindeutig, ob es hier zu einem milderen Verlauf oder einer deutlichen Verkürzung der Krankheitsdauer kommt. Bei schweren Erkrankungen ist wohl die Kombination mit Baricitinib (s.o.) erfolgversprechender.

Das aus der Behandlung der Hepatitis C bekannte Ribavirin stünde als off-label-use ebenfalls zur Verfügung – bei unklarer Studienlage. Gleiches gilt für die Interferone. Das zur HIV-Therapie zugelassene Darunavir wäre ebenfalls auf dem Markt verfügbar. Solange die Ergebnisse der Phase III Studie an Covid-Patienten nicht vorliegen, wäre ein off-label-use jedoch kaum vertretbar.

Der Mitose-Hemmstoff Colchicin, der traditionell zur Gichttherapie eingesetzt wird, könnte eventuell helfen – bei ebenfalls unklarer Studienlage. Ivermectin und der H2-Blocker Famotidin verfügen ebenfalls über eine Zulassung in anderen Indikationen. Für eine Bewertung der Wirksamkeit bei Covid fehlen aber entscheidende Studien.  

Was steht „ante portas“?

Zunächst ist zu erwarten, dass für einige bereits in anderen Indikationen zugelassene Wirkstoffe (s.o.) aufgrund neuer Studiendaten in absehbarer Zeit eine Zulassung zur Behandlung von Covid erteilt wird, sodass diese Medikamente dann vom off-label-use „befreit“ wären.

In Kürze könnte REGN-COV2, die Kombination aus zwei MAK (Casirivimab und Imdevimab) zugelassen werden. Sie befindet sich im rolling-review-Verfahren der EMA. Sowohl das Wirkprinzip – Bindung an die Spikeproteine des Coronavirus – als auch die klinischen Daten sind vielversprechend. Die Bundesregierung hat bereits eine Bestellung aufgegeben.

Für den CCR-5-Antagonisten Leronlimab – ursprünglich zur HIV-Therapie entwickelt – liegen ebenfalls gute klinische Daten vor und bei der FDA wurde bereits eine Notfallzulassung beantragt.

Die Kombination der Virustatika Ribavirin und Danoprevir könnte eine Option sein. Sie hat wohl eine Zulassung in China, die Datenlage ist jedoch unklar.

Ausblick in die Zukunft

Die große Mehrzahl der in der klinischen Entwicklung befindlichen Wirkstoffe gehören zur Gruppe der Monoklonalen Antikörper. Sie befinden sich in Phase II und III der klinischen Prüfung und es ist derzeit zu früh um zu sagen, wie erfolgversprechend sie sind und in welchem Zeitraum sie zulassungsreif sind.

Es handelt sich um MAK mit unterschiedlichen pharmakologischen Angriffspunkten:

C5A-Hemmer (Vilobelimab und Ravulizumab), Interleukin-Antagonisten (Sarilumab, Tocilizumab u.a.), GM-CFS-Inhibitoren (Gemsilumab u.a.), Brutontyrosinkinase-Hemmer, Tyrosinkinase-Hemmer und andere Immunmodulatoren.

Allocetra (ursprünglich gegen Sepsis entwickelt) könnte gegen den Cytokinsturm gerichtet erfolgversprechend  sein.

Medikamente gegen akutes Lungenversagen (z.B. Solnatide) bzw. gegen Lungenfibrose könnten bei sehr schweren Verläufen mit bereits eingeschränkter Lungenfunktion und evtl gegen Spätschäden zum Einsatz kommen. Aviptadil erhielt von der FDA bereits eine Notfallzulassung.

Die allermeisten der genannten Wirkstoffe sind lediglich symptomatisch wirksam. Der beste, weil kausal wirksame pharmakologische Ansatz ist in antiviralen Medikamenten zu sehen, die das Eintreten des Coronavirus in die Zellen, bzw. dessen Vermehrung verhindern. Hierzu zählt z.B. Remdesivir, aber auch Oseltamivir und weitere in der Entwicklung befindliche Virustatika. Die bislang Bekannten haben sehr unterschiedliche Erfolge gebracht: bei Influenza z.B. haben sie nur eine mäßige Verkürzung der Krankheitsdauer gezeigt und auch nur bei sehr frühzeitiger Anwendung, während die neueren Entwicklungen gegen das Hepatitis C – und das HIV-Virus sehr überzeugend wirken. Es bleibt abzuwarten, ob der klinischen Forschung auch gegen das Coronavirus der große Durchbruch gelingt. Die Transkriptase-Hemmer Emtricitabin und Tenofovir z.B. könnten Hoffnung wecken.

Chloroquin und Hydrochloroquin hingegen haben sich wohl nicht bewährt. Bisher ausgesprochene Empfehlungen und Notfallzulassungen sind bereits widerrufen worden.

Im Labor hergestellte Covid-Antikörper (z.B. AZD7442) werden derzeit erfolgversprechend getestet. Sie könnten auch zur Postexpositionsprophylaxe eingesetzt werden.

  1. Therapeutische Medikamente gegen die Coronavirusinfektion Covid-19; Verband forschender Arzneimittelhersteller, 27.01.2021
  2. Pharmazeutische Zeitung: “Covid-19-Medikamente“, von Sven Siebenand, 08.11.2020
  3. Tagesschau: “Neues Mittel gegen Corona: EMA präft Antikörper-Medikament“, 02.02.2021
  4. Gelbe Liste: Potentielle Arzneimittel gegen COVID-19, von Dr. Isabelle Viktoria Maucher, 23.11.2020

Bildquelle: © Getty Images/janiecbros

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