Schuppige Plaques an Hals und Dekolleté

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Eine 60-jährige Frau mit einer Vorgeschichte von Keratinozytenkarzinomen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Angstzuständen stellte sich in der dermatologischen Abteilung mit einem weit verbreiteten Ausschlag vor, der seit mehr als 2 Wochen andauerte.
Die Patientin hatte 1 bis 2 Tage lang versucht, sich selbst mit Triamcinolon-Creme zu behandeln, die ihr zuvor wegen einer unbekannten Dermatitis verschrieben worden war, sowie mit Zinkoxid-Creme, was zu einer erheblichen Entzündung des Ausschlags führte und sie dazu veranlasste, die Anwendung abzubrechen.
Sie konnte sich nicht an eine kürzliche Verwendung neuer Körperpflegeprodukte oder Medikamente oder an den Verzehr neuer Lebensmittel erinnern. Sie bestritt ebenfalls, kürzlich Gartenarbeit verrichtet, bekannte Insektenbisse gehabt, Krankheiten, längere Sonnenexposition oder konstitutionelle Symptome gehabt zu haben.
Ihre Medikamente umfassten Metformin, Hydrochlorothiazid, Losartan und Sertralin. Sie berichtete auch, täglich Nahrungsergänzungsmittel mit den Vitaminen D, K und C, sowie bei Bedarf Paracetamol und Ibuprofen einzunehmen.
Die körperliche Untersuchung ergab mehrere 2 bis 4 cm große, erythematöse, annulare, zirkumzentrale, petaloide Plaques mit Schuppen, hauptsächlich in lichtausgesetzten Bereichen der zentralen vorderen Brust, des Halses, der unteren Wangen und des Kinns sowie einige verstreute Läsionen mit ähnlicher Morphologie an den Armen, dem unteren Bauch, dem linken Gesäß und dem Rücken.
Reprinted with permission from Cutis. 2025 ;115(3):E17-E18 © 2025, Frontline Medical Communications Inc.
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