Lepra - oder doch nicht?

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Bei einem 50-jährigen Mann von den Philippinen wurde während eines Screenings Lepra diagnostiziert. Daraufhin wurden ihm Dapson und Rifampin (orale Einnahme) verschrieben. Einen Monat später wanderte er nach Kanada aus und brach die Therapie ab, da keine klinische Besserung eintrat. Kurze Zeit später entwickelten sich neue Hautläsionen, die von Schwellungen und Schmerzen an Händen und Füßen begleitet wurden. Nach vier Monaten stellte sich der Patient in einer kanadischen Klinik mit erythematösen, plaqueartigen Läsionen am Kopf, Rumpf und den Extremitäten vor (Abbildung 1).
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