15. Januar 2021

Inderin mit rezidivierter Sepsis?

Eine 62-jährige Frau aus Indien mit schlecht kontrolliertem Diabetes mellitus wird aufgrund eines septischen Schocks infolge einer Escherichia coli-Bakteriämie und Urosepsis behandelt. Sie wird 10 Tage mit intravenösem Piperacillin/Tazobactam therapiert.

Eine Woche später sucht sie erneut die Klinik auf, da seit zwei Tagen Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen in der linken Flanke bestehen. Klinisch erscheint sie septisch, mit einer Hypotension und einen Klopfschmerz der linken Nierenregion.

Weitere Untersuchungen zeigen eine Leukozytose, Hyperlaktatämie und ein akutes Nierenversagen. Eine Computertomographie wird durchgeführt (Abb1.). In der Urinkultur wachsen ESBL-E.coli, Blutkulturen sind hingegen negativ.

  1. Nahsi N & Pandya G.Images of the month 5: Emphysematous pyelonephritis: not your garden-variety pyelonephritis. Clinical Medicine 2019; 19(5): 421-422.

Hinweis der Redaktion: Unser Quizformat “Bild der Woche” basiert auf einem realen Patientenfall, der erstmals im Clinical Medicine Journal des Royal College of Physicians veröffentlicht und uns freundlicherweise überlassen wurde.

The Royal College of Physicians has not checked the accuracy of this translation. Before making any clinical use of this material, please refer to the original version.

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