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Praxis-Wissen kompakt

14. Dez. 2023
Themenstrecke

Traditionelle Chinesische Medizin: Was kann sie, was nicht?

Das Interesse und die Zahl wissenschaftlicher Studien zu Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. In welchen Bereichen die Methoden der TCM sinnvoll sein können und wo ihre Grenzen liegen, zeigt die folgende Übersicht.

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der zentrale Aspekt der TCM ist das Qi (Energie, Atem, Fluidum oder Kraft), welches durch ein Leitbahnengeflecht pulsiert, die sogenannten Meridiane. Weitere Prinzipien sind die Wechselwirkung von Yin und Yang, die 5 Elemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde und Holz) und die Jahreszeiten. Die 5 Hauptmethoden der TCM sind:

  • Akupunktur, Akupressur und Moxibustion
  • Arzneimitteltherapie (Heilkräutermischung etc.)
  • Bewegungsübungen (Qigong, Taijiquan)
  • Diätetik
  • Massage (Tuina)

Im westlichen Kulturkreis seit den 1950er-Jahren bekannt, nahm das Interesse an den Methoden stetig zu. Seit dem Jahr 2000 gibt es einen enormen Anstieg an wissenschaftlichen Publikationen zur TCM, vorrangig von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus China. Über Nutzen und Risiken bei der Anwendung in der Onkologie, bei Schmerzen und Herzbeschwerden informiert die folgende Übersicht.

Akupunktur und Massage bei Krebsschmerzen

Bis zu zwei Drittel aller Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen leiden u. a. an Schmerzen. Die analgetische Therapie mit Opiaten stößt hier an ihre Grenzen, sodass nach alternativen Therapiemöglichkeiten gesucht wird.
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TCM-Arznei Tongxinluo könnte bei STEMI nützen

Tongxinluo, eine Arznei aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, wurde nun erstmals in einer großen randomisiert-kontrollierten Studie auf seine kardioprotektive Wirkung nach Myokardinfarkt untersucht. Das Ergebnis überrascht – vor allem, wenn man sich anschaut, was in dem Mittel steckt.
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TCM in der Schwangerschaft kann Risiko für angeborene Fehlbildungen erhöhen

Schwangere oder Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten sich bei Kräuterzubereitungen aus der traditionellen chinesischen Medizin zurückhalten. Nach den Ergebnissen einer chinesischen prospektiven Kohortenstudie könnte durch solche Präparate das Fehlbildungsrisiko der Kinder deutlich erhöht werden.
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Traditionelle Chinesische Medizin: Wirkung ohne Evidenz?

Seit über 2000 Jahren hat sich die Traditionelle Chinesische Medizin entwickelt, wurde aber erst seit den 1950er Jahren im Westen bekannt. In den vergangenen Jahren ist die Zahl wissenschaftlicher Publikationen zur TCM stark angestiegen, doch sind die Analysen teilweise kritikwürdig.
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Herzgesundheit: Wie sinnvoll ist Komplementärmedizin?

Die konventionelle Therapie der Herzinsuffizienz fokussiert sich auf die akutmedizinische Versorgung und die medikamentöse Kontrolle von Risikofaktoren. Nahrungsergänzungsmittel, Sport und traditionelle chinesische Medizin sollen die konventionelle Behandlung ergänzen – aber nicht ganz ohne Risiken.
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Akupunktur gegen Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie

Einer der vorgeschlagenen komplementären Methoden zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie ist die Akupunktur. Deren Wirksamkeit wurde jetzt in einer Metaanalyse untersucht. Zum Beitrag >>

Akupunktur in der Schmerz- und Palliativmedizin

Anhand von Fallbeispielen in der Schmerz- und Palliativmedizin erläutert Dr. Silvia Maurer die Diagnostik der Traditionellen Chinesischen Medizin und wie sie die westliche Betrachtungsweise ergänzen kann.
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Schmerzen: Qigong ergänzend zur medikamentösen Therapie?

Hypnose, Akupunktur und Osteopathie – es gibt diverse alternative, nichtmedikamentöse Therapiemethoden zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen. Seit Jahren zeichnet sich auch ein Trend in Richtung traditionelle chinesische Verfahren ab. Insbesondere Qigong soll einen positiven Einfluss auf das Schmerzerleben haben.
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