23. April 2022

Bizarre Modeerscheinungen der Vergangenheit

Schnürleber, Rippenbrüche, Tobsucht: So manch skurriler Auswuchs vergangener Modeerscheinungen konnte gefährliche Folgen haben. Lesen Sie im zweiten Teil des Beitrags über die gesundheitlichen Risiken von Korsetts, Bandwurmdiäten und Lotusfüßen – und weshalb die alten Römer portugiesischen Urin zu schätzen wussten.1–17

Lesedauer: 8 Minuten

Ein schrecklicher Brauch: Jahrhundertelang wurde Mädchen in China unter Qualen die Füße gebunden.

Redaktion: Marie Fahrenhold

Krinoline – ein tödliches Gestell

Ab dem späten 18. Jahrhundert war es mit der Verklärung üppiger, rosiger Leiber, wie sie im Barock als schön galten, vorbei. Die antiken Schönheitsideale lebten wieder auf und Fettleibigkeit wurde zunehmend als Gesundheitsproblem gesehen. Der Inbegriff von Grazie und weiblicher Schönheit waren fortan wohl proportionierte, weiblich konnotierte Rundungen. Eine Silhouette, die in allen gesellschaftlichen Schichten erstrebt wurde und durch – aus heutiger Sicht medizinisch fragwürdiger – Hilfsmittel wie der Krinoline und dem Korsett geformt wurde.

Die Krinoline, ein steifer Petticoat, der zunächst aus Rosshaar („Crin“) und Leinen, später aus Federstahlbändern bestand, etablierte sich im 19. Jahrhunderts und führte aufgrund seiner Popularität in den 1850er Jahren zur sogenannten „Crinolinemania“.

Tausende Frauen starben Mitte des 19. Jahrhunderts an den Folgen tragischer Unfälle aufgrund ihrer sperrigen Kleidung. Illustrationen aus dem Buch The Dangers of Crinoline von Steel Hoops (1858).

Akzentuierte das sperrige Kleidungsstück zwar die vom Korsett zugeschnürte schmale Hüfte der Frauen, so erschwerte es doch den Alltag vieler Frauen ungemein: Jede Treppe oder der Einstieg in eine Kutsche mutierte zu einem schwer überwindlichen Hindernis.

Ohne größte Sorgfalt getragen, führten die Rosshaarpetticoats nicht selten zu tragischen Unfällen: Mitte des 19. Jahrhunderts starben tausende Frauen an den Folgen lichterloh brennender Krinolinen oder weil sich die Reifröcke in Maschinen, Wagenrädern, Windböen oder anderen Hindernissen verfangen.

Folgeschäden des Korsetts: Schnürleber, Schwindsucht … Krebs?

Korsetts wurden von Frauen – und zuweilen auch von Männern – in der westlichen Welt vom 16. bis Anfang des 20. Jahrhunderts getragen. Hochkonjunktur erfuhr das starre Mieder, in das Stege aus Fischgräten und dann aus Stahl eingearbeitet waren,  im 18. und 19. Jahrhundert, wo es zunächst die beliebte Sanduhrform, später die „S“-Figur formte.

Die dem Korsett zugeschriebenen schädlichen Auswirkungen auf den Körper sind mannigfaltig und reichen von der offensichtlichen Beengung über eine durch die versteifende Wirkung bedingte Erschlaffung der Rücken- und Bauchmuskulatur, Verstauchungen oder Brüchen der Rippen bis hin zur Schnürleber.

Werbung eines Korsettherstellers in der Wochenschrift „Praktisches Wochenblatt für alle Hausfrauen“ vom 7.3.1891

In der Dissertation Über die Häufigkeit der Schnürleber nach den Befunden des pathologischen Institutes zu Kiel (Jahrgänge 1873–1890) von Edgar Leue steht geschrieben: „Das Organ, welches […] am frühesten und deutlichsten die Druckwirkung verrät, ist die Leber. Zusammengesetzt aus grossen, gegen Druck äusserst empfindlichen Zellen schmiegt sie sich […] den Bedeckungen jener Körpergegend, welche die naturwidrige Mode in die Form einer schlanken Taille zwingen möchte, so innig an, dass sie gleichsam einen feinfühlichen Gradmesser all des Druckes darstellt, den der gequälte Körper an jener Stelle erleiden musste.“

„Normaler weiblicher Brustkorb“ und „Weiblicher Brustkorb, durch übermäßiges Schnüren verkrüppelt“

Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemnot sowie daraus resultierende Ohnmacht und sogar Tuberkulose, und Krebs sollen durch das Tragen dieses steifen Mieders begünstigt, wenn nicht gar ausgelöst worden sein. Es sollen vor allem deutsche Ärzte gewesen sein, die Anfang des 19. Jahrhunderts geradezu in Hysterie über das Korsett geraten seien. So wird die historisch erste umfassende, alarmierende Kritik am Korsett auf das Jahr 1788 zurückgeführt, verfasst von dem deutschen Anatom Samuel Thomas von Soemmerring.

Strychninpillen und Bandwürmer: Diätenwahn nach 1900

US-amerikanische Plakatwerbung für desinfizierte Bandwürmer als Diätmittel, um 1900

Mit zunehmendem Bewusstsein um die gesundheitlichen Risiken von Korsett und Krinoline etablierte sich zunehmend ein anderer Trend, um den schlanken Schönheitsidealen nachzueifern: Diäten. Um 1900 tauchten in den USA erste Plakate auf, die mit dem Slogan „Eat, eat, eat and always stay thin!“ für desinfizierte Bandwürmer im Glas als Diätmittel warben. Durch die orale Einnahme der Eier oder Larven von Echten Bandwürmern (Eucestoda) wie Rinder- (Taenia [T.] saginata) oder Schweinebandwürmern (T. solium) sollten eine Gewichtsreduktion erzielt werden. Eine medizinische Studie, die die Wirksamkeit einer solchen „Diät“ belegen würde, gibt es bis heute nicht.

Schweinebandwurm im menschlichen Darm (Fehlzwischenwirt). In der Vergrößerung: Hakenkranz mit Saugnäpfen zum Festhalten an der Dünndarmschleimhaut.

Es kann zwar vorkommen, wenn auch eher selten, dass Menschen, die sich mit Bandwurmeiern oder -finnen infiziert haben, an Gewicht verlieren. Denn adulte intestinale Bandwürmer ernähren sich von der aufgenommenen Nahrung ihrer Wirte und reduzieren folglich deren aufgenommene Kalorienmenge. Entscheidender ist jedoch, dass der Parasit für den Wirt wichtige Nährstoffe verbraucht, was zu gesundheitlichen, selten auch lebensbedrohlichen Schäden führen kann. In den meisten Fällen bleibt eine Infektion über Jahre symptomlos. So oder so: Von der Idee, einen Bandwurm zu schlucken, sollte abgelassen werden.

Aller Aufklärung zum Trotz wird die Bandwurmdiät insbesondere in den USA noch immer beworben und angewendet – nicht zuletzt von einzelnen Mitgliedern der Influencer-Familie Kardashian-Jenner.

Ein weiteres, höchst bedenkliches Diätmittel des beginnenden 20. Jahrhunderts waren sogenannte „Abnehmpillen“, die kleine Mengen Strychnin enthielten, das neben seiner analeptischen Wirkung als appetitzügelnd galt.

Strychnin ist ein giftiges Alkaloid, das aus den Samen der Gewöhnlichen Brechnuss (Strychnos nux-vomica) gewonnen wird. Als kompetitiver Antagonist des Glycinrezeptors hemmt es im Nervensystem, speziell im Rückenmark, die Glycinausschüttung. Bereits in geringsten Dosen kommt es zu einer Muskelstarre.

Strychnin wurde im Jahr 1945 wegen seiner analeptischen Wirkung in die Dopingliste aufgenommen. Heute wird es als Rattengift verwendet. 

Atropin: das Gift der schönen Frauen

Blüte und Beere der Schwarzen Tollkirsche (Atropa belladonna)

Die Schwarze Tollkirsche, auch Hexen- oder Wutbeere, Rasewurz oder Höllenkraut, ist ein Vertreter der Nachtschattengewächse. Sowohl die Blätter als auch die Früchte enthalten das giftige Tropan-Alkaloid Atropin, dessen mydriatische Wirkung sich vermutlich bereits Kleopatra zunutze machte: Sie „konnte ihre Augen künstlich glitzernd erzeigen, dass sie leicht, wen sie wollte mit lieblichen Worten und Sanftmut bewegen mochte“, berichtete der italienische Schriftsteller Giovanni Boccaccio (1313–1375) in seinem Werk „De claris mulieribus“.

Auch die Frauen der italienischen Renaissance und des späteren viktorianischen Zeitalters in Großbritannien machten sich die Wirkung des giftigen Pflanzensaftes zunutze, um mit großen und wässrigen Augen dem fragilen Idealbild der damaligen Frauen zu entsprechen.

In hohen Dosen hat Atropin eine blockierende Wirkung auf die muskarinergen Acetylcholinrezeptoren. Das führt zu einer Hemmung des parasympathischen Nervensystems. In Folge wird die Produktion von Tränen, Speichel, Schweiß, Atemwegssekreten oder Magensäure reduziert, die Magen-Darm-Motilität vermindert und die Harnentleerung erschwert. Ebenso können eine Tachykardie ausgelöst, die AV-Überleitung verkürzt und Asystolen verhindert oder vermindert werden. Auf die Bronchien wirkt sich Atropin aus, indem es eine Weitung der Bronchien verursacht und Larnygospasmen hemmen kann.

In extrem hoher Dosis hemmt Atropin auch die nikotinergen Wirkungen des Acetylcholins an den Ganglien (parasympathisch, sympathisch) und der motorischen Endplatte der Skelettmuskulatur (kurarisierende Wirkung). Das Resultat sind unter anderem Unruhe, Desorientiertheit und Halluzinationen. Im Angelsächsischen gilt für die Hauptsymptome einer Atropinvergiftung folgender Merksatz: „Blind (Mydriasis) as a bat, mad (Halluzinationen) as a hatter, and red (Gesichtsrötung) as a beet“.

Etwa 50 mg Atropin können beim Erwachsenen zur zentralen Lähmung und zu Atemstillstand führen, das entspricht etwa zehn bis zwanzig Beeren.

Atropin in der heutigen Medizin

Doch wie so häufig im Reich der Giftpflanzen, gilt auch für die Schwarze Tollkirsche: Die Dosis macht das Gift! Eine der ersten medizinischen Anwendungen des Atropins war die Asthmabehandlung, sowohl in Form von Injektionen als auch in Form von sogenannten Asthma-Zigaretten. Im Rahmen der sogenannten Bulgarische Kur wurden ab 1867 Extrakte der Tollkirsche gegen das Parkinson-Syndrom eingesetzt. Die Nebenwirkungen dieser Therapien waren aber oft so gravierend, dass sie recht bald wieder aufgegeben wurden.

Heute wird Atropin zur Behandlung der Uveitis und Iritis eingesetzt. In schwacher Dosierung und bei äußerlicher Anwendung am Auge bewirkt Atropin durch die kompetitive Hemmung der Acetylcholinrezeptor-Bindungsstellen an den muskarinergen Rezeptoren eine vorübergehende Lähmung der Muskeln um die Pupille. Dadurch erweitern sich die Pupillen (Mydriasis), die Akkomodationsfähigkeit setzt vorübergehend aus und der Druck im Auge steigt. Das erleichtert die Netzhautuntersuchung. Viele Augenärzte setzen inzwischen allerdings auf digitale Systeme zur Netzhautbetrachtung. Diese kommen ohne die Gabe atropinhaltiger Medikamente aus.

Patientinnen und Patienten, die unter einer schweren Parathion-Vergiftung leiden, vertragen Antidotgaben von 20 g Atropin über 24 Tage verteilt. Bei Intoxikationen durch Cholinesterase-Inhibitoren lindern hohe Dosen von Atropinsulfat die muscarinartigen Symptome. Dagegen ist die Antidotwirkung des Atropins bei Phosphid- bzw. Phosphin-Vergiftungen umstritten.

Giftpflanzen, darunter die Nachtschattengewächse Schwarze Tollkirsche (1), Stechapfel (2) und Schwarzes Bilsenkraut (3); Chromolithografie

Das in entsprechenden Dosen hochgiftige Atropin kommt auch in anderen Nachtschattengewächsen vor, zum Beispiel in Alraunen (Mandragora), Schwarzem Bilsenkraut (Hyoscyamus niger), Engelstrompete (Brugmansia) und Stechapfel (Datura stramonium). Immer wieder kommt es auch heute zu Vergiftungsfälle, die durch den Missbrauch von Nachtschattengewächsen zu Rauschzwecken verursacht wurden. Deshalb sollte bei unklaren Rauschzuständen auch an eine Solanaceae-Vergiftung in Betracht gezogen werden.

Zähnebleichen mit Urin und Salpetersäure

Bereits in der Antike haben die Menschen versucht, ihre Zähne zu bleichen. Insbesondere für die Römer heißt es, dass hygienische und kosmetische Aspekte in der Zahnpflege eine große Bedeutung hatten. Dieser natürliche Feind von Dreck und Schmiere war ein wertvoller Helfer beim Zähneputzen und Wäschewaschen. Also wurden in Rom an belebten Straßen amphorenartige Latrinen aufgestellt, um den Urin einzusammeln. Um die leeren Staatskassen zu füllen, erhob Kaiser Vespasian (69 – 79 n. Chr.) auf diese öffentlichen Toiletten eine spezielle Urinsteuer.

Der Urin der Römer selbst galt als qualitativ minderwertig, portugiesischer Urin dagegen als der hochwertig und effektiver zum Bleichen der Zähne. Also wurde er in großen Mengen importiert. 

Auch heutige Bleaching-Gels enthalten Harnstoff, der über die Zwischenstufe Ammoniak in Kohlendioxid, Wasserstoff und Stickstoff zerfällt. Das basische Ammoniak bewirkt einen pH-Anstieg, der die Plaquebildung hemmt. Wasserstoffperoxid wiederum spaltet sich in Sauerstoffradikale und Wasser. Der Sauerstoff, der den Zahnschmelz penetrieren kann, oxidiert die Farbstoffmoleküle. 

Die Methode der Römer mag also durchaus einen leichten, zahnaufhellenden Effekt gehabt haben aus hygienischen Gründen ist das Gurgeln von Fremdurin wohl indiskutabel. 

Ohaguro – Zähneschwärzen mit Eisenacetat

Nicht weiß, sondern schwarz sollten die Zähne einiger Japaner bis ins 20. Jahrhundert sein. Spuren von geschwärzten Zähnen in Knochenfunden aus der Kofun-Zeit (300538 n. Chr.) lassen auf eine Anwendung dieser Tradition bereits um die Mitte des ersten Jahrtausends schließen. Praktiziert wurde Ohaguro, zu deutsch Zahnschwärzen, von Frauen und Männern des Hofadels. In den folgenden Jahrhunderten war es zunächst unter Samurai weit verbreitet. Es stand symbolhaft für die Treue zu ihrem Lehensherrn.

Später, während der Edo-Zeit (1603–1868 n. Chr.), waren es dann verheiratete Frauen, die diese Tradition praktizierten – auf bei ihnen galt es als Symbol der Treue. Prostituierte färbten ihre Zähne ebenfalls schwarz und zeigten damit die Treue zu ihrem jewei ersten Freier an.

Farbholzschnitt von Utagawa Kunisada, junge Frau beim Zähneschwärzen, um 1820

Das Zahnfärbemittel bestand aus Eisenacetat und Gerbsäure. Die Mischung wurde hergestellt, indem Eisenschrott wie rostige Nägel bis zum Erglühen erhitzt wurde und anschließend in eine Mischung aus Wasser und Essig sowie konzentriertem Tee gegeben wurde und das Gemisch anschießend für einige Tage fermentiert. Vor dem Auftragen wurde dem Gemisch Eisenspäne und Gerbsäure hinzugefügt. Die so entstandene, faulig riechende wasserabweisende Lösung wurde in mehreren Lagen solange auf die Zähne aufgetragen, bis ein dicker, lackartiger und tiefschwarzer Überzug entstand. Neuere Forschungen haben ergeben, dass die Zusammensetzung dieser schwarzen Paste einen gewissen gesundheitlich Vorteil bot, indem es die Zähle vor Karies und Demineralisation schützte.

Lotusfüße: ein abscheuliches Statussymbol

Ein weiterer, ungleich grausamerer Brauch aus Asien war das Füßebinden. Lotus- oder Lilienfüße beschreiben das Ergebnis der alten chinesischen Tradition, die Füße junger Mädchen durch Binden auf ein fragwürdiges Schönheitsideal hin zu formen.

Frauen mit winzig kleinen Füßen galten in China als besonders häuslich und treu.

Zehn Zentimeter, Größer durften die Füße einer chinesischen Frau nicht sein, wenn sie als gute und folgsame Ehefrau angesehen werden sollte. Meist wurde jungen Mädchen ab einem Alter von sieben Jahren die Füße gebunden. Das erste Jahr war dabei besonders qualvoll: Sie wurden zum Laufen gezwungen, bis ihre Zehen unter dem eigenen Gewicht brachen. Irgendwann wurden die Füße dann taub. Einzig verarmte Bauernfamilien verzichteten auf das Binden von Lotusfüßen bei ihren Töchtern. Die kleinen Füße hätten diese von der Arbeit auf dem Hof gehindert.

Bereits seit 1911 ist das Füßebinden in China verboten, wurde aber noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts weiter praktiziert. Im Jahr 1949 setzte Mao Zedong das Verbot endgültig durch.

Heute leben nur noch wenige Frauen aus der damaligen Zeit, die Lotusfüße haben. Die Fotografin Jo Farrell hat einige der letzten Frauen porträtiert, die sich diesem grausamen Brauch noch unterziehen mussten.

  1. Hoops S, The Dangers of Crinoline, 1858
  2. Spiegel.de, Reifrock-Mode: Zum Sterben schön von Christian Neeb, 30.6.2015
  3. Leue E, Über die Häufigkeit der Schnürleber nach den Befunden des pathologischen Institutes zu Kiel (Jahrgänge 1873-1890), 1981 (Bestand der Universitätsbibliothek Kiel)
  4. Alltagskultur im Südwesten, Zum Sterben schön? Zur Kontroverse um die Korsettmode von Carmen Anton, 02.11.2020
  5. MSD Manual, Bandwurminfektion von Richard D. Pearson, 2020
  6. Augsburger Allgemeine, Diäten-Wahn: Bandwurm oder Seife gegen Körperfett, 05.04.2016
  7. RP Online, Die Bandwurm Diät – ein Mythos, 11.6.2015
  8. Trucker E. From oral tradition to cyberspace: Tapeworm diet rumors and legends. 2012; DOI:10.7330/9780874218909.c07
  9. Vice, What Happens to You if You Give Yourself a Tapeworm to Lose Weight? von Mike Pearl, 1.4.2015
  10. Kulturgeschichtliches zum Atropin von Rolf Giebelmann und Enno Logemann, Institut für Rechtsmedizin im Klinikum der Ernst-Moritz-Universität Greifswald, 2014
  11. Scholtz S et al. Poisons, Drugs and Medicine: On the Use of Atropine and Scopolamine in Medicine and Ophthalmology: An Historical Review of their Applications. J Eye Stud Treat. 2019; 1: 51-8
  12. Gelbe Liste, Atropin von Sonja Klein, 29.1.2019
  13. Möbius U et al. Nachtschattengewächse wirken fast wie LSD; Vergiftungsfälle häufen sich. MMW Fortschr Med. 1999; 141: 46–8
  14. Römische Legion, Die alten Römer liebten weiße Zähne, 30.1.2020
  15. Wikipedia, Ohaguro, 28.9.2019
  16. Lewis WH et al. Medical Botany: Plants Affecting Human Health, 2. Ausgabe, 2003; S 448
  1. The Guardian, The last women in China with bound feet: ‘They thought it would give them a better life’ von Jack Mills, 15.6.2015
Bildquellen:
Titelbild: © Fot. Arfo (Mauritius) / Wikimedia Commons; „The Dangers of Crinoline” (3×): © Anonym/ Hoops S – The Dankers of Crinoline / Wikimedia Commons, Werbeanzeige Korsetts: © ; Taillenvergleich Korsett: © Bernhard Langkabel / Wikimedia Commons; Bandwurmdiät-Werbeanzeige: © FDA / Wikimedia Commons; Schweinebandwurm: © getty Images / JUAN GAERTNER/SCIENCE PHOTO LIBRARY; Schwarze Tollkirsche: ©
Patrick Guenette / Dreamstime.com; Giftpflanzen: © getty Images / mikroman6; Frau mit Lotusfüßen: © John Thomson / Wellcome Collection

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