25. März 2020

Umfrage

Situation bei Schutzausrüstung verschärft sich

In einer Umfrage von mehr als 2000 Ärzten auf coliquio gaben diese an, dass sich die Lage bei Schutzausrüstung weiter verschlechtert hat. Die Mehrheit fühlt sich aber inzwischen besser über Covid-19 informiert.

Lesedauer: 1 Minute

Dieser Beitrag basiert auf einer Umfrage unter coliquio-Ärzten. Redaktion: Christoph Renninger

Besser informiert, aber nicht durch offizielle Stellen

Fast 80% der befragten Ärzte fühlen sich besser über Covid-19 informiert als zu Beginn der Pandemie. Allerdings führen dies nur 14,8% auf Informationen durch Behörden zurück, 63,5% hingegen nutzen andere Informationsangebote.

Im Arbeitsalltag hatten fast 70% noch keinen Kontakt mit Verdachtsfällen, mehr als ein Viertel hatte zwischen 1 und 10 Fällen, mehr als 10 Fälle stellen weiterhin die Ausnahme dar. Im Vergleich zur Umfage zu Beginn des Monats haben die Verdachtsfälle zugenommen.

Auch innerhalb der Praxisteams oder Klinikabteilungen hat die Mehrheit (73,8%) noch keine Covid-19-bedingten Ausfälle erlebt. Bei 18,2% gibt es Betroffene im Team, etwa jede 12. Abteilung bzw. Praxis ist geschlossen.

Schutzausrüstung & Desinfektionsmittel weiter Mangelware

Die Lage bei Schutzausrüstung wie Mund-Nasen-Masken und Desinfektionsmitteln ist bei mehr als der Hälfte (55%) unverändert. Für mehr ein Drittel (36,5%) hat sie sich im in den vergangenen Tagen verschlechtert. Lediglich 8,5% berichten von einer Verbesserung. Anfangs März hatte bereits die Mehrheit angegeben, dass es an Material mangele.

Eine Veränderung bei der Nachfrage von Medikamenten durch Patienten sieht die große Mehrheit (85,1%) noch nicht. Bei 14,9% haben Patienten andere Wünsche, dabei sind vor allem Paracetamol, eine Pneumokokkenimpfung und Antibiotika gefragt.

Die Nachfrage an telemedizinischen Angeboten ist bei etwa einem Drittel der Ärzte angestiegen, bei einem weiteren Drittel hingegen nicht. Die übrigen Befragten konnten hier keine Angabe machen. Weitere Information zum Thema finden Sie hier: Covid-19-Verdachtsfälle sicher behandeln: Digitaler Messenger-Dienst medflex

Jetzt kommentieren

Möchten Sie den Beitrag kommentieren?

Angemeldete Mitglieder unserer Ärzte-Community können Beiträge kommentieren und Kommentare anderer Ärzte lesen.


Jetzt kommentieren

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist 
coliquio GmbH gemäß §4 HWG. coliquio GmbH
Turmstraße 22
78467 Konstanz
www.coliquio.de

Tel.: +49 7531 363 939 300
Fax: +49 7531 363 939 900
Mail: info@coliquio.de

Vertretungsberechtigte Geschäftsführer:
Felix Rademacher, Martin Drees
Handelsregister: Amtsgericht Freiburg 
Registernummer: HRB 701556
USt-IdNr.: DE256286653