16. Oktober 2018

7 medizinisch relevante Hinweise für den Herbst

Mit der kühleren Jahreszeit sind ein paar gesundheitliche Tücken verbunden – aber auch Vorteile. Wir haben für Sie 7 wissenswerte Hinweise zusammengestellt.

Lesedauer: 2 Minuten

Redaktion: Christoph Renninger

Durchschnittlich erkrankt jeder Erwachsene 2-3 mal jährlich an einer akuten respiratorischen Erkrankung (ARE), Kinder sogar noch häufiger. Zur Vorbeugung werden oftmals Vitamine, Mineralien oder pflanzliche Arzneimittel eingenommen. Doch was hilft aus wissenschaftlicher Sicht wirklich und was ist überflüssig?

Pilzvergiftungen sind im klinischen Alltag zwar selten, nehmen jedoch insgesamt stetig zu. Im Frühstadium kann der hinzugerufene Notarzt rein klinisch oft nur schwer zwischen einer harmlosen und einer bedrohlichen Pilzvergiftung unterscheiden. Umso wichtiger ist eine gründliche Anamneseerhebung.

Die vergangene Grippewelle war eine der schwersten der letzten Jahre, so das RKI. Da die nächste Saison bereits vor der Tür steht: Frischen Sie jetzt Ihr Wissen zu den aktuellen Impfstoffen auf und erfahren Sie mehr über mögliche gesundheitliche Folgen einer Grippeinfektion.

Ein Kopflausbefall ist zwar kein medizinischer Notfall, aber ohne richtiges Vorgehen mitunter kaum zu kontrollieren. Insbesondere in Schulen und Kindergärten führen die jährlichen Kleinepidemien deshalb schnell zur Frustration. Lesen Sie hier, was Sie tun können, um die Parasiten effektiv zu bekämpfen und eine Ausbreitung zu vermeiden.

Kinder, die Beeren oder Blüten verschlucken, Verwechslung von Nutz- und Giftpflanzen oder die Einnahme in suizidaler Absicht – Pflanzenvergiftungen erfordern schnelles Handeln. Bei welchen Gewächsen tödliche Verwechslungsgefahr droht und was bei Vergiftungen zu tun ist, erfahren Sie hier.

Eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm ist eine unter Umständen lebensbedrohliche Erkrankung. Wer direkten Kontakt mit einem infizierten Tier hat, oder bei Wald- oder Gartenarbeit mit dessen Kot in Berührung kommt, kann die Eier des Parasiten aufnehmen und sich so infizieren. Damit Ärzte die seltene „alveoläre Echinokokkose“ richtig erkennen, haben Experten eine Ultraschall-Klassifikation für die Leber entwickelt, der ersten Station des Parasiten im menschlichen Körper.

In einer Kohortenstudie mit über 3000 Teilnehmern, sowohl gesunde Probanden als auch Patienten mit Morbus Alzheimer, wurden die kognitiven Fähigkeiten und deren neurobiologischen Korrelate untersucht. Hierbei zeigte sich, dass bei den älteren Menschen (Durchschnittsalter >70 Jahre), mit und ohne Demenzerkrankung, die Leistungen beim Nachdenken und der Konzentration im Spätsommer und Herbst besser waren als im Winter und Frühling.1

Die saisonalen Unterschiede zeigten sich ebenfalls für Alzheimer-assoziierte Proteine im Liquor cerebrospinalis und der Expression spezifischer Gene im Gehirn. Die Differenzen je nach Jahreszeit sollten daher bei der Diagnostik beachtet werden.

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