08. Oktober 2019

Ernährung & Diäten: Was ist evidenzbasiert?

Fett, Salz, Kohlenhydrate: Die Empfehlungen, was und wie viel man essen sollte, werden laufend überholt. Auf dem neuesten Stand zu bleiben, wird zunehmend schwieriger. Finden Sie hier alle aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse im Überblick.

Aktualisierung im Oktober 2019

Bestimmte Ernährungsweisen können sich auf die Kognition auswirken. Erfahren Sie mehr über scheinbar paradoxe Zusammenhänge und Nahrungsmittel, welche die Gedächtnisfunktion verbessern.

Die fehlerbehaftete Methodik vieler Ernährungsstudien führt immer wieder zu widersprüchlichen Ergebnissen: So besagt beispielsweise eine Studie, dass die Mortalität bei steigendem Fettkonsum abnimmt,1 während andere keinen Zusammenhang finden.2,3 Was ist wirklich evidenzbasiert?

Es ist kein Geheimnis: Exzessiver Alkoholkonsum hat schwere Folgen für die Gesundheit. Dennoch wird eine mediterrane Ernährung empfohlen – und dazu gehört auch das Glas Rotwein zum Essen. Nützt das tägliche Glas Wein tatsächlich mehr als es schadet?

Kaffeekonsum wurde in verschiedenen epidemiologischen Studien mit geringeren Sterberaten assoziiert. Doch gibt hier tatsächlich die Menge den Ausschlag, oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle?

Das Geschäft mit diversen Gewichtsreduktionsprogrammen und Diäten boomt. Der größte Teil des Angebots ist jedoch nicht evaluiert und basiert nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Zwei Experten beleuchten hier den aktuellen Wissensstand.

Chiasamen helfen angeblich beim Abnehmen, Goji-Beeren verhindern Alzheimer und Camu Camu wirkt gelenkschützend: Immer neue Lebensmittel mit angeblichen Superkräften kommen auf den Markt. Doch können diese Lebensmittel tatsächlich Krankheiten verhindern?

Neue Forschungsansätze sollen Antworten auf die vielen Fragen der Ernährungsforschung liefern. Ein Beispiel sind individualisierte Empfehlungen basierend auf dem genetischen Profil, die langfristig zu einem gesunden Gewicht beitragen sollen. Ist dieser Ansatz konventionellen Methoden überlegen?

  1. Ahmed F. Health: Edible evidence. Nature 2010; 468: S10-S12.
  2. Ravnskov U. The questionable role of saturated and polyunsaturated fatty acids in cardiovascular disease. Journal of Clinical Epidemiology 1998; 51(6): 443-460.
  3. Chowdhury R et al. Association of dietary, circulating, and supplement fatty acids with coronary risk: a systematic review and meta-analysis. Annals of Internal Medicine 2014; 160(6): 398-406.

Titelbild: © iStock.com/Rawpixel

Artikelbilder: ©iStock.com/YinYang, PeopleImages, ipopba, CatLane, Wand_Prapan

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