01. März 2020

Stellungnahme der DGIM zum Referentenentwurf zur DiGAV

Die DGIM begrüßt ausdrücklich die Bemühungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), den gesetzlich Krankenversicherten erstmals ein Recht auf Zugang zu qualitativ hochwertigen digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) zu eröffnen.

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Darunter versteht die Fachgesellschaft solche Anwendungen, die zweckmäßig, risikoangemessen, rechtskonform, ethisch unbedenklich, inhaltlich valide, technisch angemessen, gebrauchstauglich, ressourceneffizient und transparent sind.

Die DGIM erkennt das Versorgungspotenzial dieser Lösungen in Prävention, Diagnostik oder Therapie, bei der Verbesserung von Therapieadhärenz sowie Sicherheit und Souveränität von Patienten und Patientinnen. Ebenso wird seitens der DGIM ein großes Potenzial in der Verbesserung von versorgungsstrukturellen und administrativen Abläufen gesehen.

Die DGIM sieht aber auch ein Risiko, dass in der vorgeschlagenen Umsetzung der Rahmenbedingungen zur Erstattung von DiGA wesentliche Aspekte bei der Ausgestaltung nicht ausreichend berücksichtigt werden. Das führt zu Unsicherheit bei allen beteiligten Akteuren und kann eine Umsetzungsverzögerung als Konsequenz haben. Die gesamte Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

Bildquelle: © gettyImages/DragonImages

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